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Lando Norris zum siebten Mal ganz oben auf dem Podest

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Der zweite Lauf an diesem Wochenende nahmen die Fahrer am Sonntagmorgen bei trockenem Wetter unter die Räder. Auch dieser Start funktionierte ohne weiteres. Callum Ilott konnte seine Position behaupten und führte das Feld gut durch die Tarzanbocht. Zunächst ging es wie an der Perlenschnur aufgezogen hintereinander her. Wenig später schoss Pedro Piquet ab ins Kiesbett, nachdem er zuvor eine Auseinandersetzung mit Joey Mawson hatte. Sofort musste das Safety Car die Meute einfangen und das Rennen neutralisieren, damit der Havarist in aller Ruhe geborgen werden konnte. Es führte unterdessen weiterhin Callum Ilott vor Jake Hughes und Lando Norris.

Zu dieser Zeit war Joey Mawson in die Box gekommen. Diese konnte er wenig später wieder verlassen und dem Feld hinterher eilen. Der Re-Start erfolgte nach vier Runden und ging zu Gunsten des Pole-Setters aus. Joey Mawson hatte unterdessen Marino Sato schon niedergerungen und versuchte nun einem nach dem anderen sich zurecht zu legen und vorbeizugehen. Im Verlauf der fünften Runde hatte er dann auch kurzen Prozess gemacht mit Ameya Vaidyanathan. An der Spitze hatte Callum Ilott sich bereits mit 1,2 Sekunden auf und davon gemacht. Hingegen hatte Lando Norris einiges zu tun, denn er hatte eine Armada von zehn Fahrzeugen hinter sich.

Maximilian Günther und Joel Eriksson befanden sich auf den Plätzen sieben und dreizehn. Runde um Runde baute der Brite seinen Vorsprung weiter aus. Lando Norris hatte sich gegenüber Harrison Newey Luft verschaffen können. Dieser musste absolute Kampflinie fahren, denn der Druck von David Beckmann wurde immer größer. Ferdinand Habsburg auf Platz sechs hatte nichts zu lachen, denn der Tabellenführer saß ihm arg im Nacken. Da sich diese beiden rundenlang bekämpften, konnte Guanyu Zhou näher heran kommen. Rundenlang tat sich im gesamten Feld nichts.

Zwischenzeitlich hatte Jehan Daruvala von der Rennleitung eine Durchfahrtsstrafe erhalten wegen Frühstarts. Nachdem er diese angetreten hatte, konnte er auf Platz 17 das Rennen wieder aufnehmen. Wenig später hatte er dann den Inder Ende Start und Ziel niedergerungen und sich auf Platz 16 gefahren. Callum Ilott holte sich einen Start-Ziel-Sieg nach 22 Runden mit einem Vorsprung von 7,3 Sekunden. Platz zwei und drei gingen an Jake Hughes und Lando Norris. Maximilian Günther und Joel Eriksson sahen die Ziellinie auf den Plätzen sieben und zwölf.

In der Meisterschaft führt nun Lando Norris mit 288 Punkten vor Maximilian Günther mit 287 und Joel Eriksson mit 258 Punkten. Lando Norris liegt auch in der Rookiewertung mit 400 Zähler auf Platz eins, gefolgt von Jehan Daruvala mit 368 und Mick Schumacher mit 305 Zähler. Prema Powerteam hat mit 577 Punkten die Nase in der Teamwertung vorne. Dahinter liegen Carlin mit 448 und Motopark mit 423 Punkten.

Bild: CS

Callum Ilott (Prema Powerteam): „Nachdem ich gestern die Pole-Position geerbt hatte, konnte ich den Start gewinnen. Danach folgte eine Safety-Car-Phase und auch beim Restart konnte ich Platz eins halten. Unsere Geschwindigkeit war eigentlich immer gut und ich freue mich, dass ich das nun mit diesem Triumph auch beweisen konnte. Ich glaube, ich war heute zur richtigen Zeit am richtigen Ort.“

Jake Hughes (Hitech Grand Prix): „Mein Start war ok und nach dem Restart war ich immer noch Zweiter. Irgendwann bin ich dann über Sand gefahren, der von einem anderen Fahrer auf die Strecke gebracht worden war. Meine Reifen sammelten den Sand auf und benötigten dann einige Kurven, bevor sie wieder sauber waren. Über den zweiten Platz freue ich mich dennoch.“

Lando Norris (Carlin): „Die Pole-Position zu verlieren, weil ich unter gelben Flaggen zu wenig verlangsamt hatte, war nicht ideal. Unter diesen Umständen ist Rang drei im Rennen das Maximum gewesen. Dass ich in der Gesamtwertung nun wieder an der Spitze liege, ist zwar schön, aber bedeutet nicht allzu viel. Die Saison ist noch lang, es werden noch viele Punkte vergeben und man kann sich noch lange nicht ausruhen.“

Bild: CS

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