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Lando Norris zum siebten Mal ganz oben auf dem Podest

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Ihren 19. Lauf in dieser Saison nahmen die Piloten am Samstagvormittag bei trockenem Wetter in Angriff. Nach der Einführungsrunde funktionierte der Start ohne Probleme und der Pole-Setter konnte seine Position behaupten und führte die Meute in die Tarzanbocht hinein. Dort kam es bereits zu einer Kollision zwischen Ralf Aron und David Beckmann. Letzterer überschlug sich und blieb auf dem Kopf liegen. Sofort schickte die Rennleitung das Safety Car heraus. Zu dieser Zeit führte immer noch Lando Norris vor Joel Eriksson und Maximilian Günther. Ferdinand Habsburg war auf Platz fünf zurückgefallen. David Beckmann konnte, nachdem man das Fahrzeug wieder auf die Räder gestellt hatte, von alleine das Fahrzeug verlassen.

Der Re-Start erfolgte nach fünf Runden und ging zu Gunsten des Pole-Setters aus. Er wurde aber direkt von dem Schweden hart attackiert. Überall im Feld wurde hart um jede Position gekämpft. Beim nächsten Umlauf hatte der Brite sich schon einen Vorsprung von 1,2 Sekunden erarbeitet. Joel Eriksson konnte sich wenig später gegenüber Maximilian Günther auch etwas Luft verschaffen. Dieser hatte Ferdinand Habsburg und Callum Ilott im Schlepptau. Der Österreicher musste unterdessen absolute Kampflinie fahren, denn der Brite hinter ihm drückte und drückte von hinten.

An der Spitze konnten sich die beiden ersten Runde um Runde immer weiter vom Feld absetzen. Mick Schumacher hatte Positionen gut gemacht und war auf Rang sechs als zweitbester Rookie unterwegs. Für den Japaner Tadasuke Makino war das Rennen schon früh zu Ende. Nach zehn Runden kam auch der zweite Japaner Marino Sato mit technischen Problemen in die Box. Auf dem siebten Platz musste sich Pedro Piquet mit Jake Hughes auseinander setzen. Von alledem bekam Lando Norris an der Spitze nichts mit, denn er war nach dreizehn Runden mit 4,4 Sekunden auf und davon gefahren. Der Chinese Guanyu Zhou suchte bei noch sieben Minuten zu fahrender Zeit zum zweiten Mal die Box auf.

In der Schussphase hatte Pedro Piquet den Anschluss an Mick Schumacher gefunden und versuchte diesen niederzuringen. Er hatte aber noch Jake Hughes im Schlepptau. Marion Sato und Guanyu Zhou hatten zwischenzeitlich wieder Fahrt aufgenommen. Der Tabellenzweite baute unterdessen seinen Vorsprung immer weiter aus. Auf dem zehnten Platz hatte Harrison Newey auch nichts zu lachen, denn der Druck von Nikita Mazepin wurde immer größer. Nach 21 Runden wurde Lando Norris mit einem Vorsprung von 8,9 Sekunden als Sieger abgewunken, gefolgt von Joel Eriksson und Maximilian Günther. Mick Schumacher sah das Ziel auf Platz sechs.

In der Meisterschaft führt weiterhin Maximilian Günther mit 281 Punkten vor Lando Norris mit 273 und Joel Eriksson mit 258 Punkten. Lando Norris liegt in der Rookiewertung mit 375 Zähler auf Platz eins, gefolgt von Jehan Daruvala mit 356 und Mick Schumacher mit 287 Zähler. Prema Powerteam hat in der Teamwertung mit 546 Punkten die Nase vorne. Dahinter liegen Carlin mit 425 und Motopark mit 411 Punkten.

Bild: CS

Lando Norris (Carlin): „Das Wichtigste in diesem Rennen war, dass ich von der Pole-Position losgefahren bin und den Start gewinnen konnte, denn auf dieser Strecke kann man kaum überholen. Mein Restart nach der Safety-Car-Phase war nicht perfekt, aber es hat gereicht, um Joel hinter mir zu halten. Danach konnte ich mich immer weiter absetzen und mit dem Sieg wichtige Punkte holen. Schade war, dass mein Teamkollege Ferdinand Habsburg am Start von der etwas feuchteren Seite losgefahren ist und deshalb aus den Top 3 herausgefallen ist.“

Joel Eriksson (Motopark): „Ich freue mich über den zweiten Platz, aber vielmehr freue ich mich darüber, dass wir im Qualifying gestern endlich wieder um die Spitzenpositionen kämpfen konnten. Im Rennen bin ich mit alten Reifen gefahren, während Lando zumindest zwei neue Pneus montiert hatte. Ich denke, das war ein Vorteil für ihn. Beim Restart habe ich versucht, ihn zu attackieren, aber er hat Platz eins verteidigt. Ich denke, Rang zwei war für mich heute das Maximum.“

Maximilian Günther (Prema Powerteam): „Mit der dritten Position kann ich gut leben, ich habe wieder wichtige Punkte für die Meisterschaft gesammelt. Ich hatte einen guten Start und konnte Ferdinand Habsburg in der ersten Kurve außen überholen. Auch mein Restart war gut. Als mir klar war, dass ich keine Chance hatte, meinen Vordermann zu überholen, habe ich meine Reifen geschont und bin ohne Risiko ins Ziel gefahren.“

Bild: CS

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