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Joel Eriksson reist als Tablellenführer vom Hungaroring nach Hause

Im Rahmen der DTM finden die Läufe neun bis zwölf vom 16. bis 18. Juni in Ungarn und zwar in Budapest statt. Vier Wochen nach dem prestigeträchtigen Grand Prix de Pau, der in Südfrankreich am Fuße der Pyrenäen ausgetragen wurde, reisten die Piloten nun zum Hungaroring. Auf dem 4,381 Kilometer langen Kurs, der seit 1986 alljährlich den Formel-1-Grand-Prix von Ungarn beheimatet, geht der Dreikampf um die Tabellenspitze weiter. Joel Eriksson (Motopark) will diese gegen den punktgleichen Lando Norris (Carlin) und den nur zwei Zähler hinter ihm liegenden Maximilian Günther (Prema Powerteam) verteidigen.

Bild: F3

Die Saison der FIA Formel-3-Europameisterschaft steht bisher im Zeichen der Vielfalt, Fahrer aus drei verschiedenen Teams konnten schon Rennen gewinnen. Dabei sticht Joel Eriksson mit aktuell drei Siegen aus dieser Gruppe hervor, seine Rivalen Lando Norris, Maximilian Günther und Callum Ilott (Prema Powerteam) freuten sich bis dato über jeweils zwei Erfolge. Und auch in der Statistik der Pole-Positions herrscht Abwechslung. Neben Eriksson, Norris und Ilott durfte auch Jehan Daruvala (Carlin) bereits aus der ersten Startposition in ein Rennen gehen. Dass ein einziger Pilot alle drei Pole-Positions an einem Rennwochenende erobern konnte, gab es 2017 noch nicht. Dieser Erfolg gelang im vergangenen Jahr Maximilian Günther – und das ausgerechnet auf dem Hungaroring.

Bild: F3

Neben dem Deutschen, der im vergangenen Jahr Vize-Europameister wurde, geht auch das Team Hitech Grand Prix mit guten Erinnerungen in das Rennwochenende vor den Toren der ungarischen Hauptstadt Budapest. Im vergangenen Jahr konnte die britische Mannschaft mit ihrem damaligen Fahrer Ben Barnicoat dort ein Rennen gewinnen. Nun tritt sie mit Ralf Aron, Tadasuke Makino, Jake Hughes und Nikita Mazepin an und auch aus diesem Quartett hat schon einer einen Sieg auf den Hungaroring bejubelt. Der Este Ralf Aron gewann im Vorjahr Rennen eins. Zur Bestätigung seiner Leistung kletterte der damalige Rookie nach Rennen zwei noch einmal als Zweiter auf das Treppchen.

Bild: F3

Ralf Aron (Hitech Grand Prix): „Ich mag die Strecke von Budapest. Sie ist eine der alten Art, auf der jeder Fehler sofort Zeit kostet. Außerdem mag ich die gesamte Atmosphäre dort und auch die Stadt Budapest, die ja in unmittelbarer Nähe des Hungarorings liegt, gefällt mir. Mit nur zwei Flugstunden von meiner Heimat ist Budapest eine Art Heimrennen für mich, wenngleich es sich wegen der großen Entfernung zu meiner Heimat natürlich nicht wie eins anfühlt. Als Team hatten wir einen schwierigen Start in die Saison, was wir ehrlich gesagt nicht erwartet hätten. Aber wir haben uns in den vergangenen Wochen hingesetzt und hart daran gearbeitet, den Anschluss an die Spitze wiederzufinden. Mein dritter Platz von Pau war eine erste Bestätigung dafür und hat uns gezeigt, dass man nie aufgeben darf. Nun machen wir so weiter und hoffen, in Budapest noch einen Schritt weiter gehen zu können.”

Bild: F3

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