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Tim Heinemann ist das Maß aller Dinge - Rennen 2

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Tim Heinemann hat auch das zweite Rennen auf der Nürburgring Sprintstrecke überlegen gewonnen. Mit seinem sechsten Sieg in Folge hat der Schützling von DTM-Rekordmeister Bernd Schneider einen weiteren Schritt in Richtung Titel gemacht, bereits beim nächsten Rennen in Zolder kann er der erste Champion der neuen DTM Trophy werden. Wie bereits am Samstag schnappte sich Tim Heinemann auch am Sonntag erst die Pole Position und dann den Rennsieg und somit die maximale Punktzahl. Auf Rang zwei landete erneut Landsmann Peter Terting, der erneut der härteste Widersacher von Tim Heinemann war, ihn aber nie wirklich gefährden konnte. Komplettiert wurde das Podium von Jan Kisiel.

Bereits der Start hatte es in sich. Während Tim Heinemann vorne ungefährdet davonzog, gingen die dahinter liegenden Konkurrenten zu dritt in Kurve eins. Jan Kisiel versuchte Peter Terting zu überrumpeln. Dieser hatte die Aktion jedoch kommen sehen und schloss gekonnt die Lücke. Wenig später ging der Pole dann tatsächlich vorbei, doch die Freude für den 26-Jährigen währte nur kurz. Peter Terting schlug zurück, setzte sich innen neben den Polen, der eine Schikane abkürzen und seine Position anschließend kampflos zurückgeben musste. Weiter hinten im Feld drehte sich Lucas Mauron nach einem Fahrfehler. Der Schweizer startete anschließend eine fulminante Aufholjagd und kämpfte sich vom letzten Platz bis auf Rang neun und somit in die Punkteränge vor.

In der Meisterschaft hat Tim Heinemann bereits 206 Punkte auf seinem Konto, gefolgt von Jan Kisiel mit 112 und Ben Tuck mit 99 Punkten. Ben Tuck liegt in der Juniorwertung mit 86 Zähler auf Rang eins. Dahinter folgen Jan Philipp Springob mit 50 und Marc de Fulgencio mit ebenfalls 50 Zähler. In der XP Wertung gibt Fidel Leib mit 186 Punkten den Ton an. Platz zwei und drei nehmen Andreas Gülden mit 50 und Michael Tischer mit 36 Punkten ein. HP Racing International hat in der Teamwertung mit 206 Zähler die Nase vorne vor Leipert Motorsport mit 116 und Walkenhorst Motorsport mit 114 Zähler.

Tim Heinemann (HP Racing International): “Ein perfekter Tag! Sechs Siege in Folge, einfach unglaublich. Nach dem Start konnte ich zwar etwas Abstand gewinnen, aber Peter Terting hat Druck gemacht. Ich bin fast jede Runde am Limit gefahren. Wenn man die Meisterschaft anführt, kommt natürlich schon der Gedanke an den Titel. Trotzdem arbeiten wir von Tag zu Tag, von Rennen zu Rennen.”

Peter Terting (PROsport Racing): “Ein interessantes Rennen. Kurz nach dem Start hat Jan Kisiel mich überholt, aber ich habe es wenig später in der Schikane dann darauf ankommen lassen und mich mit einem recht harten Manöver wieder vorbei gequetscht. Ansonsten habe ich das Gleiche versucht, wie bereits am Samstag: Pushen, um zu Tim aufzuschließen und um den Sieg zu kämpfen. Aber immer wenn ich irgendwo eine Zehntel gefunden hatte, habe ich es an anderer Stelle wieder verloren. Aber wir bleiben dran und geben nicht auf.”

Jan Kisiel (Leipert Motorsport): “Ich habe die Situation nach dem Start genutzt und mich auf Peter Terting konzentriert. Leider hat es nicht sollen sein. Vor mir zu viel Abstand, hinter mir genug zum Verfolger – ich war quasi ein Einzelkämpfer und bin ein ziemlich einsames Rennen gefahren. Wir mussten buchstäblich in letzter Sekunde vor dem Rennen noch das Setup am Auto ändern. Das hat zwar geklappt, aber die Performance war dennoch nicht ganz so gut wie am Samstag. Insgesamt aber natürlich ein Rennergebnis, mit dem ich sehr gut leben kann.”

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