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Meister beendet das letzte Rennen mit seinem sechsten Saisonsieg

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Im Rahmen der DTM finden vom 07. bis 09. Oktober die beiden letzten Läufe in der Saison 2022 für die Protagonisten an. Das Finale findet im Badischen und zwar auf dem Hockenheimring mit einem großen Starterfeld mit 25 Autos von sieben Marken statt. Tim Heinemann (Team Toyota Gazoo Germany powered by Ring-Racing) führt die Meisterschaft mit 196 Punkten vor Colin Caresani (Project 1) mit 146 und Thiago Vivacqua (Heide Motorsport) mit 129 Punkten. Doch so sicher ist der Meister von 2020 sich nicht denn der sechs Jahre jüngere Niederländer Colin Caresani hat noch nicht aufgegeben. Für Tim Heinemann wäre es der zweite Titel in der DTM-Trophy.

Holt Colin Caresani im Project 1 BMW am Samstag und Sonntag jeweils die maximalen 29 Punkte, muss Tim Heinemann mindestens einmal Sechster oder zweimal Achter werden. Sechs Gaststarter und ein Rückkehrer wollen hier noch einmal um Punkte und Pokale ein Wörtchen mitreden. Der US-Amerikaner J.P. Southern Jr. kehrt nach seiner im Norisring-Rennen erlittenen Verletzung zurück, allerdings als Gaststarter im Mercedes-AMG des Selleslagh Racing Teams. Zurück kehrt auch das Team CV Performance, das im Vorjahr mit dem Briten William Tregurtha den Vizemeister stellte. Der Rennstall aus Niederzissen setzt drei Mercedes-AMG für den Ungar Philippe Denes, Vorjahres-Fahrer Lucas Mauron aus der Schweiz und dem Österreicher Nico Gruber ein. Erstmals seit dem Premierenjahr 2020 in der DTM Trophy ist auch Allied Racing mit zwei Porsche 718 Cayman für Vincent Andronaco und Egor Litvinenko dabei. Neu in der Serie ist RTR Projects mit einem KTM X-Bow Evo für Josef Knopp.

Tim Heinemann (Team Toyota Gazoo Germany powered by Ring-Racing): „Man hat in dieser Saison bereits gesehen, wie schnell so ein Vorsprung weg ist. Für mein erklärtes Ziel, 2023 in der DTM zu fahren, wäre der zweite Titel ein wichtiger Schritt. Dafür gebe ich alles, das hat absolute Priorität. Einen technischen Defekt wünscht man niemandem, auch nicht im Titelkampf. Colin so ausrollen zu sehen, tat mir sehr leid für ihn. Ich kenne das Gefühl und weiß, wie bitter solch ein Moment ist.“

Colin Caresani (Project 1): „Die Uhr bleibt nicht stehen, und ich muss mich auf das Finale in Hockenheim vorbereiten. Schließlich gibt es noch Rennen zu gewinnen, und wir werden immer unser Bestes geben, egal wie die vergangenen Rennen gelaufen sind.“

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