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Erster DTM-Sieg für Maximilian Götz

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Mit Vollgas durch die erste Kurve: Die DTM fährt vom 23. bis 25. Juli auf dem DEKRA Lausitzring wie angekündigt durch den 300 Meter langen und überhöhten Turn 1. Statt am Ende der Start-Ziel-Geraden enorm abzubremsen und nach links ins Infield einzubiegen, bleiben die Weltklassepiloten der DTM 2021 auf dem Gas, werden allenfalls leicht lupfen. Die finale Freigabe für die geänderte Streckenführung durch den Automobil-Weltverband FIA erfolgte nach einer Besichtigung vor Ort am Dienstagmorgen.

Die Pilotinnen und Piloten nehmen ihren dritten und vierten Lauf in dieser Saison auf deutschem Boden in Angriff. Gefahren wird auf der 4,601 Kilometer langen Strecke entgegensetzt dem Uhrzeigersinn. Als Tabellenführer kommt hier der Südafrikaner Kelvin van der Linde (Abt Sportsline) mit 38 Punkten angereist, gefolgt von dem Neuseeländer Liam Lawson ( Red Bull AF Corse) mit 27 und dem Schweizer Nico Müller (Team Roberg) mit 22 Punkten. Als bester deutscher Fahrer liegt Maximilian Götz (Mercedes-AMG Team HRT) mit 16 Zähler auf Rang sieben in der Meisterschaft.

Maximilian Götz (Mercedes-AMG Team HRT): “Ich freue mich sehr auf den Lausitzring, auch weil wir nicht genau wissen, was mit der Steilkurve auf uns zukommt. Ich will dort gut abschneiden, ein paar Punkte und vielleicht sogar einen Pokal mit nach Hause nehmen. Ich glaube, dass die Fans sich auf ein tolles Rennwochenende freuen können!“


Am Freitagmittag von 13.00 Uhr bis 13.45 Uhr stand das erste freie Training der DTM auf dem Zeitplan. Hierzu begaben sich 19 Fahrerinnen und Fahrer hinaus auf die 4,601 Kilometer lange Strecke. Als Schnellster war hier der Pilot Arjun Maini vom Team Mercedes-AMG GetSpeed nach neun Runden mit einer Zeit von 1:31,882 Minuten unterwegs, gefolgt von Maximilian Götz (Mercedes-AMG Team HRT) und Alex Albon (Alpha Tauri AF Corse). Die beiden Damen im Feld Esmee Hawkey (T3 Motorsport) und Sophia Flösch (Team Abt) lagen auf den Rängen 17 und 18. Der Tabellenführer musste sich zunächst mit Platz sechs zufrieden geben. Der Zweit und Drittplatzierte in der Meisterschaft Liam Lawson (Red Bull AF Corse) und Nico Müller (Team Rosberg) nahmen die Ränge 15 und sieben ein


Das zweite freie Training nahmen die Protagonisten am Freitagnachmittag in Angriff. Die Zeiten gegenüber mittags wurden schneller. Diesmal war Sheldon van der Linde nach vier gefahrenen Runden mit einer Zeit von 1:31,221 Minuten der schnellste Mann im Feld. Platz zwei und die nahmen Alex Albon und Lucas Auer (Mercedes-AMG Team Winward) ein. Arjun Maini und Maximilian Götz mussten sich jetzt mit den Rängen vier und sieben zufrieden geben. Der Tabellenführer hatte sich nicht qualifiziert und Timo Glock war bei dieser Sitzung nicht mit von der Partie. Die beiden Damen hatten sich jeweils um einen Platz verbessert.

Nico Müller (Team Rosberg): „Es fühlt sich komplett anders an, ist jedes Mal eine große Herausforderung, dort das Auto am Limit zu fahren.“

Liam Lawson (Red Bull AF Corse): „Mir gefällt Turn 1 sehr! Man sieht, wie viele Fahrer verschiedene Linien ausprobieren. Es macht Spaß, es ist jedes Mal ein tolles Gefühl, wenn es geklappt hat.“

Timo Glock (ROWE Racing): „Das ist wirklich eine spezielle Kurve. Es ist gut für die Show!“

Maximilian Buhk (Mercedes-AMG Team Mücke Motorsport): „Ich hätte gedacht, dass die Kurve einfacher wäre, ist sie aber nicht. Das Auto bewegt sich, da werden wir viel Action haben.“


Ernst wurde es dann für die Fahrerinnen und Fahrer am Samstagmorgen um 10.30 Uhr, denn es stand jetzt das entscheidende Zeittraining, in dem die Startaufstellung für den dritten Lauf in dieser Saison ausgefahren wird, auf dem Zeitplan. So nach und nach begaben sich die Protagonisten dann hinaus auf die Strecke und die Jagd nach der Pole-Position begann. Als Erster setzte Esteban Muth mit 1:37,020 Minuten die Bestzeit. Doch die Zeiten wurden immer schneller und die Namen an der Spitze änderten sich fast bei jedem Umlauf. Bei noch zwölf Minuten hatte sich Kelvin van der Linde mit einer Zeit von 1:31,088 Minuten an die Spitze gesetzt, gefolgt von Timo Glock und Maximilian Götz. Die beiden Damen Esmee Hawkey und Sophia Flörsch lagen auf den Rängen 15 und 16.

Bei dieser Reihenfolge blieb es aber nicht. Bei Halbzeit dieser Session kamen die Pilotinnen und Piloten in die Box und holten sich noch einmal neue Reifen. Zu dieser Zeit hatte Liam Lawson das Sagen. Hinter ihm lagen Arjun Maini und Philip Ellis. Maximilian Götz war auf Rang zehn zurück gefallen. In der Schlussphase hatte Mike Rockenfeller einen Sprung nach vorne gemacht und sich mit einer Zeit von 1:30,726 Minuten auf Rang eins geschoben. Bei seinem letzten Umlauf konnte Sheldon van der Linde sich mit einer Zeit von 1:30,537 Minuten die Pole-Position sichern. Hinter ihm werden sein Bruder Kelvin van der Linde und Mike Rockenfeller starten. Der Tabellenführer musste sich mit Startposition fünf zufrieden geben. Nico Müller startet aus der achten Startreihe. Eine Position vor ihm geht Maximilian Götz ins Rennen. Sophia Flörsch und Esmee Hawkey nehmen das Rennen von Rang 17 und 18 aus auf.

Sheldon van der Linde (ROWE Racing): „Wir haben es geschafft! Ich bin komplett aus dem Häuschen! Die erste Pole für ROWE Racing in der DTM! Ich freue mich sehr! Gestern Abend lag ich im Bett und dachte mir, dass ich auf die Pole fahren könnte ... Im zweiten Anlauf haben wir alles richtig gemacht. Im Rennen wird es sicherlich nicht einfach, aber wir werden versuchen, keine Fehler zu machen und den Sieg nach Hause zu fahren, das ist unser Ziel.


Ihren dritten Lauf nahmen die Protagonisten bei sehr heißem Wetter am Samstagmittag unter die Räder. Nach der Einführungsrunde funktionierte der fliegende Start ohne Probleme und der Pole-Setter konnte seine Position verteidigen und führte die Meute in Kurve 1. Danach ging es weit aufgefächert hinter dem Pole-Setter her. Maximilian Götz hatte einen Platz verloren. Zur gleichen Zeit hatte Sophia Flörsch ihr Fahrzeug nicht mehr unter Kontrolle und segelte von der Strecke. Wenig später war auch Dev Gore auf Abwegen unterwegs. Überall gab es Positionskämpfe. In den ersten Minuten hatten die ersten drei aus dem Qualifying ihre Positionen verteidigen können.

Liam Lawson war in der Anfangsphase auch auf Abwegen im Grünen. Danach war er auf einer Aufholjagd unterwegs. Für Esmee Hawkey war bei 50 Minuten zu fahrender Zeit das Rennen bereits zu Ende, denn sie war in Kurve 1 zu schnell, drehte sich und knallte danach in die Betonmauer. Sofort wurde das Safety Car herausgeschickt. Zur gleichen Zeit stand auch die zweite Dame im Feld Sophia Flörsch neben der Strecke. Sie rollte zwar dann nach einiger Zeit weiter, aber beendete das Rennen in der Boxengasse früher als geplant. Liam Lawson war bereits wieder auf Platz sieben unterwegs. Die Piloten mussten durch die Boxengasse geführt werden, damit man das Fahrzeug von Esmee Hawkey in aller Ruhe bergen konnte.

Der Re-Start erfolgte bei noch 40 Minuten zu fahrender Zeit. Erneut konnte Sheldon van der Linde die Meute in Schach halten und behielt die Führung. Ein harter Kampf entstand zwischen Kelvin der Linde und Philip Ellis. Lucas Auer und ein anderer Kontrahent waren wieder im Dreck unterwegs. Nico Müller konnte das Fahrzeug nicht auf der Strecke halten und schoss ab ins Grüne. Danach konnte er dem Feld hinterher eilen. Zu dieser Zeit kamen Daniel Juncadella und Arjuni Maini in die Box. Beim nächsten Umlauf kamen die nächsten Piloten zum Pflichtboxenstopp herein. Damit geriet die Reihenfolge erst einmal durcheinander.

Philip Ellis, der das Feld anführte kam herein bei noch 34 Minuten. Auch sein Verfolger Kelvin van der Linde kam zum Boxenstopp rein. Zu dieser Zeit waren sechs Fahrer noch nicht in der Box gewesen. Für Maximilian Götz war zu dieser Zeit das Rennen neben der Strecke wegen technischer Probleme früher beendet als geplant. Esteban Muth, Maximilian Buhk und Nico Müller führten das Feld an. Sie mussten aber noch die Box aufsuchen. Mike Rockenfeller musste absolute Kampflinie fahren, denn sein Teamkollege Kelvin van der Linde setzte ihn arg unter Druck. Der Südafrikaner schubste seinen Kollegen sogar etwas an. Mit über drei Sekunden Vorsprung führte Esteban Muth das Feld an.

Nico Müller auf Rang zwei und Esteban Muth waren die einzigen Fahrer die noch nicht ihren Pflichtboxenstopp absolviert hatten. Bei 26 Minuten zu fahrender Zeit kam dann der Führende herein. Nach 17 Runden führte Nico Müller mit einem riesigen Vorsprung von 21,2 Sekunden vor Sheldon van der Linde und Philip Ellis. Kelvin van der Linde auf Rang sechs fahrend hatte eine Armada von vier Fahrzeugen hinter sich. Sheldon van der Linde musste im Verlauf der 20. Runde absolute Kampflinie fahren, denn der Druck von Philip Ellis wurde immer stärker. Dieser hatte in einer Runde gleich eine Sekunde auf den Pole-Setter aufgeholt. Zu diesem Duo hatte sich dann auch noch Liam Lawson gesellt. Auf der Start und Ziellinie hatte sich Esteban Muth neben Timo Glock gesetzt, doch dieser konnte sich am Ende durchsetzen und behauptete zunächst seinen zehnten Rang.

Einen Führungswechsel hatte es gegeben und zwar hatte Philip Ellis sich Sheldon van der Linde zu Recht gelegt und war vorbeigegangen. Zur gleichen Zeit war Vincent Abril in die Box gekommen und musste dort das Rennen wegen technischer Probleme beenden. Der Pole-Setter konnte im nach hinein auch Liam Lawson nicht halten und musste diesen ziehen lassen. Damit lag er nur noch auf Rang vier. Unterdessen war Nico Müller immer noch nicht in der Box gewesen. In der letzten viertel Stunde kam Arjun Maini auch mit Problemen in die Box und wurde dann in diese hinein geschoben. Sheldon van der Linde bekam jetzt der Rennleitung noch eine Fünf-Sekunden-Zeitstrafe aufgebrummt wegen Verstöße in der Boxengasse.

Philip Ellis und Liam Lawson konnten sich vom übrigen Feld etwas absetzen. Die Uhr zählte immer weiter runter und Nico Müller blieb weiterhin draußen. Überall im Feld hatten sich Grüppchen gebildet, in denen hart um jede Position gekämpft wurde. Lucas Auer auf Rang acht fahrend hatte Marco Wittmann und Esteban Muth im Schlepptau. Vier Runden vor Schluss war auch für Daniel Juncadella das Rennen in der Box früher beendet als geplant. Philip Ellis konnte sich in den letzten drei Runden von seinen Verfolgern absetzen. Zwei Runden vor Schluss kam dann Nico Müller zum Pflichtboxenstopp herein.

Jetzt war die Reihenfolge erst wieder richtig hergestellt und mit einem Vorsprung von über zwei Sekunden führte Philip Ellis vor Liam Lawson und Sheldon van der Linde. Nach einer Stunde plus drei Runden holte sich Philip Ellis seinen ersten Sieg in der DTM vor Liam Lawson und Mike Rockenfeller. Sheldon van der Linde wurde auf Rang neun gewertet. Der Drittplatzierte in der Meisterschaft Nico Müller überquerte die Ziellinie auf Platz dreizehn.

Philip Ellis (Mercedes-AMG Team Winward): „Ich bin total sprachlos. Als ich die Zielflagge sah, konnte ich es einfach nicht glauben, dass ich dieses Rennen gewonnen habe. Startplatz neun war nicht die Ausgangssituation, bei der man mit einem Sieg rechnet. Nach dem Safety-Car bin ich sehr gut nach vorne gekommen. Ich bin einfach nur glücklich.“

Liam Lawson (Red Bull AF Corse): „Turn 1 ist total cool. Im Qualifying hat das schon Spaß gemacht, aber im Rennen noch mehr. Ich bin ein echter Fan von Turn 1.“


Das Ausfahren der zweiten Startaufstellung an diesem Wochenende stand für die Fahrerinnen und Fahrer am Sonntagmorgen bei hohen Temperaturen an. In diesen zwanzig Minuten wechselten die Positionen des öfteren. Die Zeiten gegenüber dem gestrigen Zeittraining wurden schneller. Nach den zwanzig Minuten hatte sich der gestrige Sieger Philip Ellis gegenüber seiner Konkurrenz durchsetzen können und holte sich mit einer Zeit von 1:30,292 Minuten die Pole-Position, gefolgt von Liam Lawson und Maximilian Götz. Der Tabellenführer Kelvin van der Linde musste sich mit Startposition vier zufrieden geben. Der Drittplatzierte in der Meisterschaft Nico Müller nimmt das Rennen aus der achten Startreihe aus auf. Drei Plätze hinter ihm steht Esmee Hawkey. Sophia Flörsch hatte an der Sitzung nicht teilnehmen können, da die Mechaniker immer noch mit ihrem Auto beschäftigt waren.

Philip Ellis (Mercedes-AMG Team Winward): „Unglaublich, ich kann es kaum fassen, wie gut es momentan läuft. Trotz 25 Kilogramm als Zusatzgewicht nach dem Sieg jetzt die erste Pole in der DTM! Das Team hat mir auch heute wieder ein hervorragend vorbereitetes Auto hingestellt, vielen Dank dafür!“


Auch das zweite Rennen an diesem Wochenende am Sonntagmittag mussten die Protagonisten bei heißen Temperaturen hinter sich bringen. Der zweite fliegende Start funktionierte nach der Einführungsrunde erneut ohne Probleme. Philip Ellis der von der Pole aus gestartet war, konnte sich behaupten und ging als Erster in Turn 1 rein. Maximilian Götz wurde direkt von Kelvin van der Linde attackiert und der Südafrikaner ging vorbei. An der Spitze gab es auch einen Führungswechsel und zwar hatte Liam Lawson das Zepter übernommen. Unterdessen war Timo Glock etwas auf Abwegen unterwegs. Nach der ersten Runde führte Liam Lawson vor Philip Ellis und Kelvin van der Linde.

Maximilian Götz musste nachdem er auch etwas von der Strecke abgekommen war Daniel Juncadella vorbeilassen. Er war damit nur noch auf Rang fünf unterwegs. Als schnellste Dame lag Esmee Hawkey auf Platz 17. Überall im Feld wurden harte aber faire Zweikämpfe ausgetragen. Es dauerte nicht lange und Kelvin van der Linde schnappte sich Philip Ellis und zog vorbei. Der Führende hatte sich bereits mit 1,348 Sekunden vom Feld abgesetzt. Im Verlauf der sechsten Runde hatten sich Liam Lawson und Kelvin van der Linde etwas Luft verschafft gegenüber der Konkurrenz. Zu dieser Zeit erhielt Maximilian Buhk von der Rennleitung eine Durchfahrtsstrafe, weil er beim fliegenden Start zu früh ausgeschert war. Nach sechs Runden kamen bereits Vincent Abril, Daniel Juncadella, Dev Gore und Sophia Flörsch zu ihrem Pflichtboxenstopp herein.

Beim nächsten Umlauf kamen wieder vier Piloten in die Box. Die Reihenfolge geriet nun immer weiter durcheinander. Maximilian Götz vollzog seinen Stopp nach acht Runden. Kelvin van der Linde und Maximilian Götz verließen gleichzeitig die Boxengasse. Zu dieser Zeit mussten noch sieben Protagonisten in die Box kommen. Der Führende kam bei noch 42 Minuten zu fahrender Zeit zum Reifenwechsel in die Box. Dabei würgte er den Motor ab und dies kostete Zeit. Mike Rockenfeller, Timo Glock, Nico Müller und Maximilian Buhk mussten noch ihren Pflichtboxenstopp absolvieren. Kelvin van der Linde und Maximilian Götz liefen wenig später auf Maximilian Buhk auf. Dieser rutschte dann etwas in den Dreck und Kelvin van der Linde und Maximilian Götz konnten vorbei gehen.

Einen harten Kampf lieferten sich Timo Glock und Nico Müller. Der Schweizer konnte dann den ROWE-Piloten niederringen und fuhr somit auf Platz zwei. Beide mussten aber noch in die Box kommen. Timo Glock wechselte nach 15 Runden die Reifen. Der Pole-Setter lag auf Rang sechs und führte eine Armada von vier Fahrzeugen an. Direkt hinter ihm war der Zweikampf zwischen Daniel Juncadella und Sheldon van der Linde rundenlang im Gange. Liam Lawson auf Platz fünf fahrend konnte die Pace von Kelvin van der Linde und Maximilian Götz nicht ganz mitgehen. Sheldon van der Linde hatte sich dann bei 26 Minuten zu fahrender Zeit Daniel Juncadella geschnappt und ging vorbei.

Da diese beiden sich rundenlang behackten konnte Lucas Auer zu ihnen auf schließen, genauso war wenig später Marco Wittmann auch noch mit von der Partie. Letzterer ging dann an den Österreicher vorbei und nahm damit Rang neun ein. Mike Rockenfeller hatte sich neue Reifen geholt und musste noch 22 Minuten Fahrtzeit hinter sich bringen. Zur gleichen Zeit war Esmee Hawkey an Dev Gore vorbeigegangen und lag jetzt auf Platz 18. Einen harten Kampf lieferten sich Arjun Maini und Alex Albon um Rang zehn. Immer wieder versucht der Ferrari-Pilot an dem Mercedes-Mann vorbeizugehen, doch dieser schlug ihm jedes Mal die Türe vor der Nase zu. Im Verlauf der 25. Runde konnte sich Arjun Maini dann auf Platz zehn fahren.

Nachdem dann alle in der Box gewesen waren und die Reihenfolge bereinigt war, führte Kelvin van der Linde vor Maximilian Götz und Liam Lawson. Plötzlich wurde der Südafrikaner auf der auf der Start und Zielgeraden immer langsamer und sofort gingen Maximilian Götz und Liam Lawson vorbei. Der Südafrikaner musste im nach hinein das Fahrzeug neu resetten und dann konnte er wieder Fahrt aufnehmen. Zwischenzeitlich hatte Maximilian Götz als Führender sich mit über drei Sekunden vom Feld abgesetzt. In der Schlussphase hatte Liam Lawson nichts zu lachen, denn der Druck von Kelvin van der Linde wurde immer stärker. Dieser hatte noch insgesamt fünf Fahrzeuge hinter sich. Da sich der riesige D-Zug hinter Maximilian Götz rundenlang behackte, konnte der Uffenheimer sich immer weiter absetzen.

Im nach hinein kämpften sechs Piloten um den zweiten Platz. Philip Ellis auf Platz vier hatte sich harten Attacken gegenüber Sheldon van der Linde zu erwehren. In den letzten vier Minuten hatte Esteban Muth einen Reifenschaden hinten rechts zu verzeichnen. Er versuchte sich in langsamer Fahrt zur Box zu schleppen. Im gesamten Feld wurde noch in den letzten zwei Minuten hart um jede Position gekämpft. Nach 37 Runden holte Maximilian Götz seinen ersten DTM-Sieg mit einem Vorsprung von über vier Sekunden vor Liam Lawson und Kelvin van der Linde. Nico Müller überquerte die Ziellinie als Zehnter. Sophia Flörsch und Esmee Hawkey wurden auf den Plätzen 15 und 16 gewertet.

In der Meisterschaft führt weiterhin Kelvin van der Linde mit 69 Punkten vor Liam Lawson mit 65 und Philip Ellis mit 48 Punkten. Auf Platz eins in der Teamwertung liegen Red Bull AF Corse mit 96 Zähler, gefolgt von Team Abt Sportsline mit 95 und Mercedes-AMG Team Winward mit 75 Zähler. Mercedes-AMG hat in der Herstellerwertung mit 147 Punkten die Nase vorne. Dahinter liegen Audi mit 120 und Ferrari mit 96 Punkten.

Maximilian Götz (Mercedes-AMG Team HRT): „Für mich ist heute ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen. Dieser DTM-Sieg bedeutet mir sehr viel. Ich danke Hubert Haupt, dass ich diese zweite Chance in der DTM bekommen habe. Hubert Haupt lebt für die DTM, umso mehr bin ich stolz, seinem Team diesen Premieren-Sieg beschert zu haben.“


DTM

Ergebnis Lauf 3 – Lausitzring

2. Rennen DTM – 23. – 25. Juli 2021 – Klettwitz / D

Gestartet: 19 Fahrzeuge - Gewertet: 13 - Streckenlänge: 4,601 km - Renndistanz: 165,63 km - Dauer: 36 Runden 

Platz Start-Nr. Fahrer Team Fahrzeug Zeit / Rückstand
1 57 Ellis, Philip Mercedes-AMG Tea WINWARD Mercedes-AMG 1:01:00,270
2 30 Lawson, Liam Red Bull AF Corse Ferrari + 1,682
3 9 Rockenfeller, Mike Team Abt Sportsline Audi + 5,833
4 3 Van der Linde, Kelvin Team Abt Sportsline Audi + 6,789
5 23 Albon, Alex Red Bull Alpha Tauri AF Corse Ferrari + 7,797
6 22 Auer, Lukas Mercedes-AMG Team WINWARD Mercedes-AMG + 9,019
7 11 Wittmann, Marco Walkenhorst Motorsport BMW + 9,336
8 10 Muth, Esteban T3 Motorsport Lamborghini + 9,649
9 31 Van der Linde, Sheldon ROWE Racing BMW + 10,314
10 18 Buhk, Maximilian Mercedes-AMG Team Mücke Motorsport Mercedes-AMG + 24,388
11 16 Glock, Timo ROWE Racing BMW + 26,444
12 12 Gore, Dev Team Rosberg Audi + 34,073
13 51 Müller, Nico Team Rosberg Audi + 34,090
- 36 Maini, Arjun Mercedes-AMG Team GetSpeed Mercedes-AMG - 14 laps
- 5 Abril, Vincent Mercedes-AMG Team HRT Mercedes-AMG - 16 laps
- 8 Juncadella, Daniel Mercedes-AMG Team GruppeM Racing Mercedes-MG - 25 laps
- 4 Götz, Maximilian Mercedes-AMG Team HRT Mercedes-AMG - 26 laps
- 99 Flörsch, Sophia Team Abt Audi - 32 laps
- 26 Hawkey, Esmee T3 Motorsport Lamborghini - 34 laps
Schnellste Runde: Start-Nr. 31, van der Linde, Sheldon in 1:32,223 Min. = 179,6 km/h in Runde 11

DTM

Ergebnis Lauf 4 – Lausitzring

2. Rennen DTM – 23. – 25. Juli 2021 – Klettwitz / D

Gestartet: 19 Fahrzeuge - Gewertet: 19 - Streckenlänge: 4,601 km - Renndistanz: 165,63 km - Dauer: 36 Runden

Platz Start-Nr. Fahrer Team Fahrzeug Zeit / Rückstand
1 4 Götz, Maximilian Mercedes-AMG Team HRT Mercedes-AMG 56:52,829
2 30 Lawson, Liam Red Bull AF Corse Ferrari + 4,675
3 3 Van der Linde, Kelvin Team Abt Sportsline Audi + 5,271
4 57 Ellis, Philip Mercedes-AMG Tea WINWARD Mercedes-AMG + 6,706
5 31 Van der Linde, Sheldon ROWE Racing BMW + 7,184
6 11 Wittmann, Marco Walkenhorst Motorsport BMW + 7,537
7 8 Juncadella, Daniel Mercedes-AMG Team GruppeM Racing Mercedes-MG + 8,398
8 9 Rockenfeller, Mike Team Abt Sportsline Audi + 8,672
9 22 Auer, Lukas Mercedes-AMG Team WINWARD Mercedes-AMG + 9,748
10 51 Müller, Nico Team Rosberg Audi + 10,447
11 23 Albon, Alex Red Bull Alpha Tauri AF Corse Ferrari + 11,188
12 36 Maini, Arjun Mercedes-AMG Team GetSpeed Mercedes-AMG + 12,345
13 16 Glock, Timo ROWE Racing BMW + 15,816
14 5 Abril, Vincent Mercedes-AMG Team HRT Mercedes-AMG + 17,676
15 99 Flörsch, Sophia Team Abt Audi + 33,123
16 26 Hawkey, Esmee T3 Motorsport Lamborghini + 33,328
17 12 Gore, Dev Team Rosberg Audi + 57,011
18 18 Buhk, Maximilian Mercedes-AMG Team Mücke Motorsport Mercedes-AMG + 1:13,452
19 10 Muth, Esteban T3 Motorsport Lamborghini - 4 laps
Schnellste Runde: Start-Nr. 3, van der Linde, Kelvin in 1:32,116 Min. = 179,8 km/h in Runde 9

 


DTM 2021

Fahrerwertung nach 4 von 16 Rennen

Platz Start-Nr. Fahrer Fahrzeug Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16
1 3 Van der Linde, Kelvin Audi 69 12 25/3 12 15
2 30 Lawson, Liam Ferrari 65 25 /2 18 2/18
3 57 Ellis, Philip Mercedes-AMG 48 0 8 25 3/12
4 4 Götz, Maximilian Mercedes-AMG 46 18/1 1 0 25/1
5 23 Albon, Alex BMW 31 15 6 10 0
6 11 Wittmann, Marco BMW 28 4 10 6 8
7 31 Van der Linde, Sheldon BMW 28 0 12/1 2/3 10
8 22 Auer, Lucas Mercedes-AMG 27 /2 15 8 2
9 9 Rockenfeller, Mike Audi 26 /2 4 15/1 4
10 51 Müller, Nico Audi 25 6 18 0 1
11 8 Juncadella, Daniel Mercedes-AMG 19 10/3 0 0 6
12 18 Buhk, Maximilian Mercedes-AMG 9 8 0 1 0
13 10 Muth, Esteban Lamborghini 7 1 2 4 0
14 5 Abril, Vincent Mercedes-AMG 0 0 0 0 0
15 99 Flörsch, Sophia Audi 0 0 0 0 0
16 16 Glock, Timo BMW 0 0 0 0 0
17 12 Gore, Dev Audi 0 0 0 0 0
18 26 Hawkey, Esmee Lamborghini 0 0 0 0 0
19 36 Maini, Arjun Mercedes-AMG 0 0 0 0 0

Teamwertung nach 4 von 16 Rennen

Platz Team Fahrzeug Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16
1 Red Bull AF Corse Ferrari 96 40 8 28 20
2 Team Abt Sportsline Audi 95 14 32 30 19
3 Mercedes-AMG Team WINWARD Mercedes-AMG 75 2 23 33 17
4 Mercedes-AMG Team HRT Mercedes-AMG 46 19 1 0 26
5 ROWE Racing BMW 28 0 13 5 10
6 Walkenhorst Motorsport BMW 28 4 10 6 8
7 Team Rosberg Audi 25 6 18 0 1
8 Mercedes-AMG Team GruppeM Racing Mercedes-AMG 19 13 0 0 6
9 Mercedes-AMG   Team Mücke Motorsport Mercedes-AMG 9 8 0 1 0
10 T3 Motorsport Lamborghini 7 1 2 4 0
11 Mercedes-AMG Team GetSpeed Mercedes AMG 0 0 0 0 0
12 Team Abt Aud0 0 0 0 0 0

Juniorwertung nach 2 von 16 Rennen

Platz Start-Nr. Fahrer Fahrzeug Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16
1 31 Van der Linde, Sheoldon BMW 40 15 25
1 30 Lawson, Liam Ferrari 40 25 15
2 10 Muth, Esteban Lamborghini 36 18 12
3 99 Flörsch, Sophia Audi 24 12 12

Herstellerwertung nach 4 von 16 Rennen

Platz Hersteller Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16
1 Mercedes AMG 147 42 24 34 47
2 Audi 120 20 50 30 20
3 Ferrari 95 40 8 28 20
4 BMW 56 4 23 11 18
5 Lamborghini 7 1 2 4 0

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