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Der Tabellenführer war der beste Pilot am Freitagnachmittag

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Auf die nur 3,6 Kilometer lange Sprintstrecke konzentriert sich am Wochenende vom 18. bis 20. September das Renngeschehen beim sechsten Saisonlauf der DTM. Es wird also eng für die Rennfahrer mit ihren 640 PS starken Tourenwagen von Audi und BMW. Und eng wird es auch zunehmend in der Meisterschaft. Denn mit seinem zweiten Saisonsieg am vergangenen Sonntag auf dem Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings hat der Niederländer Robin Frijns den Rückstand auf Tabellenführer Nico Müller aus der Schweiz verkürzt, und Titelverteidiger René Rast mischt im Dreikampf um die heißbegehrte Champions-Trophäe ebenfalls noch mit.

Die DTM rauscht derzeit mit Vollgas durch den Terminkalender. Nach Assen in den Niederlanden und der erfolgreichen Rückkehr auf den Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings ist der sechste Saisonlauf auf der Sprint-Variante in der Eifel das dritte Rennwochenende innerhalb von nur 16 Tagen. Nico Müller, Robin Frijns oder doch wieder Rene Rast? Das ist die entscheidende Frage im prestigeträchtigen Titelkampf. Der Vorsprung des nach seinen drei Siegen zu Saisonbeginn souverän führenden Nico Müller ist geschrumpft. 205 Zähler hat er nach vier Siegen auf seinem Punktekonto, Robin Frijns ist mit 176 Punkten bis auf 29 Zähler an seinen Schweizer Teamkollegen aus dem Audi Sport Team Abt Sportsline herangerückt. Der zweimalige Champion Rene Rast mit 159 Zähler aus dem Audi Sport Team Rosberg liegt 17 Punkte hinter Robin Frijns und 46 Zähler hinter Nico Müller.

Mike Rockenfeller (Audi Sport Team Phoenix): „Ich denke, das Kräfteverhältnis wird sehr ähnlich wie am vergangenen Wochenende. Da wird sich nicht viel ändern. Die Passagen, die für das Überholen entscheidend sind, sind immer noch dabei, sind Bestandteil der Sprintstrecke. Diesen Sprintkurs fahren wir bereits seit vielen, vielen Jahren. Für mich ist es das 14. Jahr in der DTM. Ich kenne diesen Kurs also ziemlich gut. Und ich freue mich, dass wir auf meiner Heimstrecke wie schon am vergangenen Wochenende wieder vor Zuschauern fahren.“

Marco Wittmann (BMW Team RMG): „Für uns geht es am Nürburgring direkt weiter, dieses Mal auf der kurzen Variante. Als Rennfahrer freut man sich, wenn es so Schlag auf Schlag geht. Der lange Grand-Prix-Kurs hat mir extrem gut gefallen, es hat richtig Spaß gemacht, auch mal auf der langen Version zu fahren. Jetzt geht es zurück zum Altbekannten, auf die Kurzanbindung. Dort waren wir in der Vergangenheit als BMW Team RMG immer sehr stark. Wir wissen, dass die aktuelle Saison für uns nicht einfach ist und Audi sehr stark ist. Aber wir lassen uns nicht unterkriegen, arbeiten weiter und versuchen, die Details am Auto zu finden, um den Abstand zu verringern. Deshalb hoffen wir auf ein weiteres gutes Wochenende. Und natürlich freue ich mich schon riesig darauf, wieder Fans auf der Tribüne zu sehen. Das war wirklich cool, gerade bei der Startaufstellung. Zu sehen, wie die Fans klatschen und sich freuen, dabei zu sein, das gibt einem sehr viel zusätzliche Motivation, auch wenn es insofern Beschränkungen gibt, dass keine Fans ins Fahrerlager kommen können. Doch es ist ein erster Schritt, der definitiv gut tut.“

Harrison Newey (WRT Team Audi Sport): „Das vergangene Wochenende war für das WRT Team Audi Sport nicht einfach. Wir haben super hart gearbeitet, alles analysiert. Vieles von dem, was wir am vergangenen Wochenende gelernt haben, kann auf das nächste Wochenende auf dem Nürburgring übertragen werden. Ich persönlich habe viel über die Strecke gelernt, also hoffe ich zum zweiten Mal, dass wir eine gute Pace haben und einige Schritte nach vorn machen.“


Am Freitagmittag von 13.00 Uhr bis 13.45 Uhr mussten die Piloten zum ersten Mal hinaus auf die Strecke, um das erste freie Training hinter sich zu bringen. In dieser Sitzung konnte der Brite Jamie Green (Audi Sport Team Rosberg) sich nach 30 Runden mit einer Zeit von 1:20,052 Minuten gegenüber seiner Konkurrenz durchsetzen. Hinter ihm langen der Südafrikaner Sheldon van der Linde (BMW Team RBM) und Marco Wittmann (BMW Team RMG). Der Tabellenführer nahm Platz sechs ein. Robin Frijns und Rene Rast hatten sich zunächst auf den Rängen fünf und sieben platziert.



Das zweite freie Training nahmen die Protagonisten dann am Freitagnachmittag ab 16.30 Uhr in Angriff. Die Zeiten gegenüber der ersten Sitzung wurden schneller. Diesmal hatte sich Nico Müller nach 19 Runden mit einer Zeit von 1:19,943 Minuten auf Platz eins gefahren, gefolgt von Jamie Green und Mike Rockenfeller (Audi Sport Team Phoenix). Sheldon van der Linde und Marco Wittmann lagen jetzt auf den Plätzen elf und acht. Bester BMW-Fahrer war Philipp Eng (BMW Team RBM) auf Rang vier. Hinter ihm lagen Rene Rast und Robin Frijns.

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