• DTM
    Deutsche Tourenwagen Masters
  • ADAC GT Masters
    Liga der Supersportwagen
  • Porsche
    Carrera Cup
  • Audi TT Cup
    Der schnellste Audi-Markenpokal
  • Formel 3 EM
    Die beste Formel 3 in Europa
  • PROCAR 1
    Die Meisterklasse der Tourenwagen

Nico Müller holt am Samstag volle Punktzahl

Beitragsseiten

Bereits eine Woche nach dem Rennen im niederländischen Assen gastiert die DTM vom 11. bis 13. September in der Eifel auf dem Nürburgring. Dort stehen die Läufe neun und zehn auf dem Programm. Die DTM wird auch direkt dort bleiben, denn vom 18. bis 20. September werden die Piloten die Rennen elf und zwölf dort in Angriff nehmen. In der ersten Session wird der Grand-Prix-Kurs gefahren. Eine Woche später steht dann in Kurzanbindung zur Debatte.

Der Nürburgring ist die Rennstrecke mit der längsten Historie in Deutschland und die einzige, die seit 1984 in jedem Jahr Bestandteil des DTM-Kalenders war. 15 Siege hat Audi in der DTM auf dem Nürburgring gefeiert. Den ersten 1990 mit Rallye-Weltmeister Walter Röhrl am Steuer des Audi V8 quattro. Auch alle anderen DTM-Rennwagen von Audi stehen in der Siegerliste. Als Tabellenführer reist der Schweizer Nico Müller (Audi Sport Team Abt Sportsline) mit 164 Punkten hierher an, gefolgt von seinem Teamkollegen dem Niederländer Robin Frijns mit 138 und Rene Rast (Audi Sport Team Rosberg) mit 120 Punkte.

Der fünfte Saisonlauf auf dem Nürburgring markiert die „Halbzeit“ in der kompakten DTM-Saison mit neun Rennwochenenden. In der Eifel erlebt die DTM ein Comeback, das für alle Fahrer Neuland bedeutet. Denn erstmals seit 19 Jahren fährt die DTM wieder auf dem Grand-Prix-Kurs. Damals war der GP-Kurs allerdings nur 4,556 Kilometer lang, inklusive der später errichteten Mercedes-Arena misst die GP-Strecke heute 5,148 Kilometer. Vor allem das Audi Sport Team Abt Sportsline wird sich gerne an das Eifelrennen am 06. Mai 2001 zurückerinnern. Damals bejubelte die Mannschaft aus Kempten den ersten Sieg ihres privat eingesetzten Abt-Audi TT-R mit dem Franzosen Laurent Aiello am Steuer. Der Nürburgring hat seit der Premiere der Tourenwagen-Serie 1984 einen festen Platz im DTM-Kalender. Am Wochenende trägt die DTM die Rennen 83 und 84 am 'Ring' aus.

Loïc Duval (Audi Sport Team Phoenix): „Dieser Ort hat so viel Historie. Es ist immer wieder toll, dort hinzukommen. Die Strecke ist sehr technisch mit einem ziemlich hohen Reifenverschleiß. Im vergangenen Jahr hatte ich dort tolle Kämpfe. Cool, dass wir in diesem Jahr auch auf der Grand-Prix-Strecke fahren. Diese von mir präferierte Variante bin ich zuletzt 2016 mit dem LMP1-Rennwagen von Audi gefahren. Ich erinnere mich, dass wir auf dem Podium standen.“

Sheldon van der Linde (BMW Team RBM): „Nach meinem ersten Sieg in der DTM am vergangenen Wochenende komme ich mit viel Motivation und viel positiver Energie zum Nürburgring. Ich freue mich sehr darauf, wieder dort zu fahren, besonders die Grand-Prix-Strecke. Das wird definitiv der Höhepunkt der beiden aufeinanderfolgenden Nürburgring-Wochenende sein. Besonders freue ich mich auf das Schumacher-S. Ich bin gespannt, ob wir das mit Vollgas fahren können. Das wäre dann schon sehr speziell.“

Robert Kubica (Orlen BMW Team ART): „Nürburgring – das ist ein historischer Ort im Motorsport, vor allem wegen der Nordschleife. Auf dieser legendären Strecke bin ich noch kein Rennen gefahren, aber ich nutze die Tage vor dem DTM-Wochenende für ein paar Runden mit dem Straßenauto. Den neuen Nürburgring kenne ich schon aus meiner Formel-3-Zeit, auch mit der Formel 1 war ich dort schon am Start. Ich hoffe, ich kann vor allem von der Erfahrung aus den vielen DTM-Testrunden im Juni am Wochenende etwas profitieren.“

Copyright (c) MRT-Sport 2016-2020. All rights reserved.
Provided by Wauer Services