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Das Duell lautet Rene Rast (Audi) gegen Marco Wittmann (BMW)

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Die mit 100 Tagen kompakteste DTM-Saison aller Zeiten beginnt ihre Saison vom 01. bis 02. August auf einer ganz besonderen Rennstrecke. Zum ersten Mal startet der Audi RS 5 DTM im belgischen Spa-Francorchamps. Streckenabschnitte mit klingenden Namen wie La Source, Eau Rouge, Blanchimont oder Pumont lassen die Herzen von Motorsport-Fans und Rennfahrern höherschlagen. „Spa ist gleich zu Saisonbeginn DAS Highlight im diesjährigen DTM-Kalender“, sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Es ist eine der klassischen Fahrerstrecken, die alle lieben. Ich gehe davon aus, dass wir auf den Geraden tolle Windschattenschlachten und zwei sehr spannende Rennen erleben werden. Zudem muss man wettertechnisch in den Ardennen immer mit allem rechnen.“

Mit dem DTM-Start geht auch das Duell der beiden Premium-Hersteller Audi und BMW in die nächste Runde. Dabei haben die Münchner noch eine Rechnung offen: 2019, der ersten Saison nach Class-1-Reglement und mit hocheffizienten Zweiliter-Turbomotoren, haben die Ingolstädter klar den Ton angegeben. Audi feierte einen Dreifach-Triumph mit Titelgewinnen in der Fahrer-, Team- und Herstellerwertung. Jetzt setzt BMW zum Überholen an – mit dem Top-Piloten Marco Wittmann in einem BMW M4 DTM. Der 30-jährige Fürther konnte bereits zwei DTM Titel einfahren, jetzt hat er den dritten DTM Gesamtsieg im Visier. Ex-Fomel-1-Pilot Timo Glock, Philipp Eng (AUT), Sheldon van der Linde (RSA) sowie die beiden Neuzugänge Jonathan Aberdein (RSA) und Lucas Auer (AUT) komplettieren den hochkarätigen Werkskader von BMW.

Die Zahl derer, die das Feld den beiden arriviertesten der Stars nicht einfach so überlassen wollen, ist groß. Der Schweizer Nico Müller, Audi-Mann seit 2014, gehörte bereits 2019 zu den ärgsten Verfolgern, aber auch seine Markenkollegen Mike Rockenfeller, Robin Frijns, Loïc Duval und Jamie Green kennen Hersteller und Einsatzteam aus dem Effeff und wie man zu Erfolgen kommt. Audi setzt damit auf den gleichen Sixpack an Top-Fahrern wie im Jahr zuvor. BMW hat seinen Werkskader dagegen umgebaut: Neu im Team ist Jonathan Aberdein, der mit Markenkollege Sheldon van der Linde das „National Team of South Africa“ der DTM formt. Der Österreicher Lucas Auer kehr in die DTM zurück, ist zweiter Österreicher neben dem 2019 stark auftrumpfendem Philipp Eng. Timo Glock bildet die zweite deutsche Speerspitze neben Wittmann.

Auch bei den Teams gibt es DTM-Rückkehrer: ART Grand Prix, die sich mit dem schillerndsten DTM-Neuzugang der vergangenen Jahre und einem BMW M4 DTM zurückmelden – mit Robert Kubica, Grand-Prix-Sieger der Formel 1, der auch in der Rallye-WM beeindruckte. Gleich drei Audi RS 5 DTM setzt WRT ein – für Umsteiger Ferdinand Habsburg sowie die Neuzugänge Harrison Newey und Fabio Scherer.

Gerhard Berger (1. Vorsitzender ITR e. V.): „Endlich kann die DTM trotz der Corona-Pandemie in die Saison starten, wofür in den vergangenen Wochen alle Teams hart gearbeitet haben. Wir danken allen für diesen außergewöhnlichen Einsatz. Die aktuelle Rennserie verspricht spannende Höhepunkte, denn ich erwarte ein packendes Duell zwischen Audi und BMW auf Augenhöhe. Die neun geplanten Läufe und 18 Rennen in gut drei Monaten bedeuten für uns alle eine echte Kraftanstrengung, vor allem für die Teams. Enttäuschend für uns ist allerdings, dass die Fans die Rennen noch nicht live an der Strecke miterleben können. Wir setzen deshalb alles daran, dass wir die Tribünen wieder öffnen können, sobald dies die Corona-Situation sicher zulässt. Unseren Fans wollen wir mit der neuen Online-Plattform DTM Grid nun die Action und Spannung der DTM mit einer hochkarätigen Berichterstattung direkt ins Wohnzimmer liefern und für ein packendes Hautnah-Feeling zuhause sorgen.“

Jamie Green (Audi Sport Team Rosberg): „Natürlich erinnere ich mich noch an das Rennen in Spa in der Saison 2005. Seitdem haben sich die Dinge allerdings dramatisch verändert. Die DTM Tourenwagen haben sich enorm verändert, wir haben heute deutlich mehr Leistung, mehr Grip, die Autos sind breiter und sicherer. Aber damals wie heute waren die DTM Autos die schnellsten Tourenwagen der Welt. Spa ist anders als die meisten Rennstrecken der DTM. Der Kurs ist mit sieben Kilometern außergewöhnlich lang und hat viele schnelle Kurven – und die Eau Rouge ist eine ganz besondere. In Spa eine perfekte Runde hinzubekommen, ist für jeden Fahrer eine echte Herausforderung.“

Philipp Eng (BMW Team RBM:) „Der Saisonstart der DTM in Spa-Francorchamps ist ein besonderes Highlight. Mit den aktuellen DTM-Autos und den 2-Liter-Turbo-Motoren wird es eine spannende Herausforderung. Keiner der aktuellen Fahrer durfte zuvor testen – umso intensiver habe ich mich mit Augusto Farfus ausgetauscht, der den kurzen Test für BMW bestritten hat. Durch das verkürzte 2-Tages-Format, ähnlich zu Brands Hatch im vergangenen Jahr, wird das Wochenende alles andere als einfach, denn vor dem Qualifying steht uns nur eine 45-minütige freie Trainingssitzung zur Verfügung.“

Harrison Newey (WRT Team Audi Sport): „Nach so einer langen Pause wieder an der Rennstrecke zu sein und Rennen zu bestreiten fühlt sich geradezu ungewohnt an. Deswegen kann ich den Start in Spa kaum erwarten. Teil der DTM zu sein, bedeutet mir wirklich viel. Es ist eine so bekannte und legendäre Rennserie in der die besten Fahrer der Welt gegen einander antreten. Das Feld hat eine unglaublich hohe Qualität – für mich ist das eine große Herausforderung, der ich mich gerne stelle.“

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