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Erster Saisonsieg für Bruno Spengler

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Das vierte Rennwochenende der DTM-Saison 2019 ist das Heimspiel von BMW: Gastgeber ist der traditionsreiche Norisring in Nürnberg nur rund 160 Kilometer von der BMW Heimat München entfernt. Auf dem einzigen Stadtkurs im Kalender werden vom 05. bis 07. Juli die Saisonrennen Nummer sieben und acht ausgetragen. An diesem Wochenende blickt die Motorsport-Welt gespannt ins „fränkische Monaco“, so wird der Norisring auch genannt: Zum ersten Mal starten die neuen Class-1-Rennwagen der DTM mit ihren mehr als 610 PS starken Vierzylinder-Turbomotoren auf diesem Stadtkurs.

Nach sechs Rennen kommt Rene Rast (Audi Sport Team Rosberg) als Tabellenführer mit 93 Punkten nach Nürnberg. Der Österreicher Philipp Eng (BMW Team RMR). als Gesamtzweiter ist bestplatzierter BMW Fahrer in der DTM-Fahrerwertung. Er hat 83 Punkte auf seinem Konto, gefolgt von Nico Müller (Audi Sport Team Abt Sportsline): mit 76 Punkten. Norisring-Lokalmatador Marco Wittmann (BMW Team RMG) kommt als Gesamtvierter mit 68 Punkten ins „fränkische Monaco“.

Mit René Rast, Nico Müller, Robin Frijns , Loïc Duval, Jamie Green und Mike Rockenfeller haben alle sechs Audi-Werksfahrer in diesem Jahr bereits Podiumsergebnisse erzielt. Alle sechs liegen vor dem Norisring in der Top Ten der Meisterschaft. Auf dem Norisring hat der Champion des Jahres 2017 und amtierende Vizemeister bisher eine für ihn äußert ungewöhnliche Bilanz: Rene Rast kam in Nürnberg bei vier Starts in der DTM noch nie in die Punkte. Ein zwölfter Platz ist sein bisher bestes Ergebnis auf dem Stadtkurs.

„Höchste Zeit, das zu ändern“, sagt der Audi-Pilot. „Vielleicht ist ja das Design meines Autos ein gutes Omen.“Rene Rast startet am Norisring und auch 14 Tage später in Assen mit einem Audi RS 5 DTM in den Farben des FC Bayern München. Mit dem Logo des Fußball-Rekordmeisters auf dem Dach wirbt der DTM-Star für den Audi Cup, der am 30. und 31. Juli in der Allianz Arena in München ausgetragen wird.

Philipp Eng (BMW Team RMR): „ Der Norisring ist ein großes Highlight, und ich freue mich sehr darauf. Das Layout vom Norisring sieht mit den vier Kurven natürlich relativ einfach aus, die Strecke selbst ist allerdings alles andere als das. Speziell im Qualifying muss man zu 100 Prozent konzentriert sein, dass man jeden Brems- und jeden Einlenkpunkt perfekt trifft. Die Abstände zwischen dem Ersten und dem Letzten im Qualifying betragen nur wenige Zehntel, deshalb bleibt einfach kein Raum für Fehler. Auch im Rennverlauf kann sehr viel passieren – speziell in den engen Haarnadelkurven. Es wird auf jeden Fall sehr spannend.

Bild: OE

„Die Strecke ist wegen der beiden Spitzkehren am Ende der schnellen Geraden superhart für die Bremsen“, sagt Audi-Pilot Nico Müller. „Im Rennen müssen wir mit den Bremsen haushalten. Es wird ein Härtetest nicht nur für uns Fahrer, sondern auch für das Material. Noch dazu hat die Strecke sehr viele Bodenwellen, die sich jedes Jahr verändern.“

Bild: OE

Neuling Aston Martin hat die Zeit zwischen Misano und Norisring für Testfahrten genutzt. Zwei Tage hatte das Team R-Motorsport, das die vier Aston Martin Vantage DTM einsetzt, noch im Kontingent. „Wir haben einige Fortschritte gemacht,“ sagt Rookie-Fahrer Ferdinand von Habsburg. „Ich hoffe, dass wir ein weiteres Stück näher an die Konkurrenz gerückt sind, denn ich möchte im Rennen mehr mit ihnen kämpfen.“ Von Habsburg wird am Wochenende nicht der einzige Adlige zwischen Dutzendteich und Zeppelinfeld sein. Neben Ex-DTM-Fahrer und BMW-Markenbotschafter Prinz Leopold von Bayern hat sich auch Fürst Albert von Monaco für den Norisring angekündigt.

Bild: OE

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