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Rene Rast schreibt Geschichte

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Nach dem turbulenten Wochenende im italienischen Misano machen die Stars der DTM vom 7. bis 9. September auf dem Nürburgring Station. Als neuer Tabellenführer kommt Paul di Resta (Mercedes-AMG Motorsport REMUS) mit 186 Punkten, gefolgt von Gary Paffett (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS) mit 177 und Edoardo Mortara (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport) mit 138 Punkten in die Eifel gereist. Hier stehen die Läufe 15 und 16 auf dem Programm. Mit dem drittletzten Rennwochenende biegt das Championat nun endgültig auf die Zielgerade ein.

Das große Duell heißt momentan Paul Di Resta (Schottland) gegen Gary Paffett (Großbritannien). Zwei große Namen der DTM (zusammen mehr als 250 Rennstarts) liefern sich sechs Rennen vor Saisonende ein Kopf-an-Kopf-Duell um die Führung des DTM-Championats. Gary Paffett musste die Tabellenführung in Misano zwar an Paul Di Resta übergeben, ist aber dennoch zuversichtlich für den Rest der Saison. Aus dem Zweikampf der Sterne könnte jedoch schnell noch ein Dreikampf werden. Nach dem Misano-Wochenende darf sich auch Edoardo Mortara, der im Moment auf Platz drei der Meisterschaft liegt noch berechtigte Hoffnungen auf den Titel machen.

Bild: CS

Bester Pilot eines BMW M4 DTM ist nach aktuellem Tabellenstand der zweifache DTM-Champion Marco Wittmann. Er liegt mit 112 Zählern derzeit auf Rang vier. Ebenfalls im Angriffsmodus ist René Rast, der auf Rang sieben im Gesamtklassement aktuell der bestplatzierteste Audi-Pilot ist. In Misano hatte Rene Rast im Sonntagsrennen den dritten Platz herausfahren können und damit bei drei Rennwochenenden hintereinander einen Podiumserfolg geholt. Warum sollte das nicht auch am Ring erneut klappen. Am Nürburgring werden Rene Rast und seine Audi-Markenkollegen jedenfalls alles für diesen Erfolg geben, was dem Kampf um Sieg und Spitzenplätze sicherlich zusätzliche Würze verleihen dürfte.

Paul di Resta (Mercedes-AMG Motorsport): „Die Rennen in Italien waren ziemlich spektakulär. Auf dem Nürburgring erwarte ich einen mindestens ebenso heißen Kampf, denn alle Fahrer kennen die Strecke sehr gut, da liegt das Feld noch einmal näher beieinander. Außerdem kann man hier relativ gut überholen. Im Moment macht es unglaublich Spaß mit diesem Auto zu fahren, ich kann es kaum erwarten, zum Nürburgring zu kommen – einer meiner absoluten Lieblingsstrecken. Vor allem freue ich mich nach dem Regen in Italien auf strahlenden Sonnenschein in der Eifel.“

Gary Paffett (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS ): „Zwei Mal ohne Punkte ist natürlich kein tolles Ergebnis für Misano. Aber mein Auto ist absolut top. Egal, ob strömender Regen oder trockene Strecke, mein Mercedes-AMG liegt perfekt, so dass ich immer angreifen kann. Gerade am Nürburgring erhoffe ich mir viel. Es gibt viele mittelschnelle Kurven, die Abstimmungsarbeit ist ziemlich knifflig. Das liegt mir sehr, und ich komme mit der Erfahrung einiger Siege auf dieser Strecke in die Eifel.”

Marco Wittmann (BMW Team RMG): „Ich war am Nürburgring immer sehr erfolgreich, konnte 2014 und 2016 sogar Siege einfahren. Für mich ist der Ring quasi mein zweites Heimrennen, da mein Team RMG aus Niederzissen kommt und hier entsprechende Unterstützung erfährt. Wir müssen und werden auf jeden Fall angreifen, denn die Punkteausbeute der letzten Rennen entspricht nicht dem Potenzial, was unser Auto eigentlich hat.”

Rene Rast (Audi Sport Team Rosberg): „Wir spielen zwar im Kampf um den Titel keine große Rolle mehr, aber das stachelt uns nur noch umso mehr an, Einzelerfolge zu erzielen.“

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