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Erster Sieg für Joel Eriksson in der DTM

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Scheinwerfer an: Die DTM feiert vom 24. bis 26. August 2018 ihr Comeback in Italien. Auf dem ‚Misano World Circuit Marco Simoncelli‘ stehen mit den Saisonrennen 13 und 14 gleich zwei besondere Premieren an. Es ist das dritte Auslandsrennen hintereinander für die Piloten. Zum ersten Mal trägt die DTM in ihrer langen Geschichte Rennen in der Nacht aus. Mit dem ehemaligen Formel-1-Fahrer und mehrfachen Paralympics-Sieger Alessandro Zanardi gibt es zudem bei BMW einen glanzvollen Gaststarter. Mit 177 Zähler reist Gary Paffett (Mercedes-AMG Motorsport PETONAS) hier zur Adria, gefolgt von Paul di Resta (Mercedes-AMG Motorsport REMUS) mit 148 und Marco Wittmann (BMW Team RMG) mit 110 Punkten.

Alessandro Zanardi: „In meiner langen Karriere habe ich mich oft auf das nächste große Rennen vorbereitet, und wusste, dass ich einer der Favoriten bin, die möglicherweise den Sieg holen. Das ist dieses Mal anders – doch es ist nicht minder aufregend, erneut Motorsport auf höchstem Niveau zu betreiben. Ich kann es kaum erwarten, den Motor meines BMW M4 DTM zu starten. Ich freue mich auf ein spektakuläres Rennwochenende vor meinen Landsleuten. Ich hoffe, dass die Nachtrennen in Misano für alle ein unvergessliches Erlebnis werden.“

Bild: DTM

Ein Großteil der 18 Piloten betritt auf dem 4,226 km langen „Misano World Circuit Marco Simoncelli“ Neuland. „Ich bin heiß auf Misano. Dort erwartet uns eine ganz neue und schwierige Herausforderung“, sagt Gary Paffett. „Wir kennen die Strecke noch nicht. Vielleicht hilft mir in der Nacht meine Erfahrung vom 24-Stunden-Rennen in Spa. Dennoch wird es eine sehr schwierige Aufgabe. Mein Ziel für dieses Wochenende ist, eine gute Punkteausbeute mitzunehmen und meine Führung in der Meisterschaft auszubauen.

Mercedes-AMG dominiert derzeit das Geschehen in der DTM. Die Stuttgarter sind in allen drei Wertungen das Maß der Dinge (Fahrer, Team, Marken). Der Schlüssel zum Erfolg liegt im Qualifying. Gary Paffett holte am Sonntag in Brands Hatch für die Mercedes-AMG-Fahrer die achte Pole in Folge. Ein Rekord in der DTM. In den zwölf Saisonrennen starteten bisher lediglich die BMW-Piloten Timo Glock (Sonntag in Hockenheim) und Philipp Eng (Sonntag am Lausitzring) einmal vom Platz an der Sonne. Ansonsten strahlte der Stern in vorderster Linie. Und das gleich mehrfach. In elf von zwölf Rennen nahmen jeweils mindestens zwei Mercedes-AMG-Fahrer in den ersten beiden Reihen Aufstellung.

Bild: DTM

Nach zwölf von 20 Saisonrennen ist Marco Wittmann als Dritter mit 110 Punkten der bestplatzierte BMW-Fahrer im Gesamtklassement. „Ich freue mich auf Misano. Das ist für mich Neuland. Das ganze Event wird ein Spektakel“, so der Fürther. „Es ist das erste Nachtrennen in der DTM, und der ganze Tagesablauf wird anders sein. Es ist toll, dass Alex Zanardi bei uns mit an Bord ist und die beiden DTM-Rennen fährt. Das wird für ihn und vor allem seine Fans etwas ganz Besonderes.“

Während der Champion von 2014 und 2016 Neuland betritt, kennt Philipp Eng das Terrain bereits aus der Blancpain GT Sprintserie. „Das wird ein cooles Event. 2016 und 2017 war das Samstagrennen jeweils in der Nacht, und es gab sehr spektakuläre Bilder. Auch für uns Fahrer war es fantastisch, und im DTM-Auto wird das sicher noch besser. Ich glaube, dass man viele glühende Bremsscheiben und Flammen aus dem Auspuff sehen wird, so der BMW-Pilot.

Bei Audi hat der Champion wieder ordentlich Fahrt aufgenommen. René Rast ist der Mann der Stunde in der DTM. Der Audi-Pilot holte in den vergangenen drei Rennen insgesamt 54 Punkte. Mehr sogar als Gary Paffett (50) und Paul Di Resta (42). Mit 77 Punkten ist der Mindener nun Gesamtneunter. Die Formkurve zeigt nach Platz vier am Samstag und einem weiteren Podium am Sonntag in Brands Hatch steil nach oben. Rast kennt Misano von Einsätzen im GT3-Rennwagen Audi R8 LMS, ebenso wie seine Markenkollegen Robin Frijns und Jamie Green. „Die meisten Kurven sind mittelschnell. Die Ausnahme ist eine megaschnelle Kurve zum Ende der Runde“, sagt Rast.

Bild: DTM

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