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Unfall in der Boxengasse am Sonntag überschattete das Rennen in Ungarn

Vom 01. bis 03. Juni startet die DTM zu ihrem ersten Auslandsrennen. Die Läufe fünf und sechs werden in Ungarn auf dem Hungaroring in Angriff genommen. Nach 1988 ist die Tourenwagenserie zum fünften Mal auf dem inzwischen 4,381 Kilometer langen Kurs in Budapest zu Gast. Der Hungaroring gilt als anspruchsvolle Strecke. Zahlreiche langsame Kurven machen das Überholen knifflig. Kurve eins und zwei werden im zweiten Gang genommen, gleiches gilt für die Schikane. Spannend wird es in den Kurven vier und elf, jeweils im vierten Gang bei rund 160 km/h, einmal nach links, einmal nach rechts. In diesen Passagen wirkt die höchste Querbeschleunigung. Ein Fehler im Geschlängel des „flachen Tellers“ rächt sich. Diesen Beinamen erhielt der Hungaroring aufgrund seiner Topografie. Die beste Gelegenheit zum Überholen bietet sich am Ende der langen Start-Ziel-Geraden, beim Anbremsen aus ca. 250.

Bild: CS

Drei Hersteller, ein Zweikampf. In der DTM hat es vor dem dritten Rennwochenende der Saison eine klare Hackordnung gebildet. Während Mercedes-AMG drei der vier Rennen für sich entscheiden konnte und BMW mit Timo Glock den Ersten der Fahrerwertung stellt, hat Audi gehörigen Nachholbedarf. Die Ingolstädter wollen am Hungaroring zurück in die Spur. Nach zwei Rennwochenenden führt BMW-Pilot Timo Glock (BMW Team RMR) die Fahrerwertung mit 72 Punkten an, er hat damit nur einem Punkt Vorsprung auf Gary Paffett (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS). Platz drei in der Tabelle belegt Pascal Wehrlein, der Teamkollege von Gary Paffett. Bester Audi-Pilot ist Mike Rockenfeller (Audi Sport Team Phoenix) mit 22 Zähler auf Rang zehn.

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Gary Paffett (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS): „Unser Start in das Jahr verlief exzellent. Zwei Siege aus vier Rennen und ein weiterer Podestplatz bedeuteten einen beinahe perfekten Saisonstart für mich. Das Auto und das Team waren bislang fantastisch. Jetzt müssen wir versuchen, diese Form nach Budapest mitzunehmen. Ich habe dort noch nie auf dem Podium gestanden. Das würde ich gerne korrigieren.“

Timo Glock (BMW Team RMR): „Audi war in Budapest im vergangenen Jahr sehr gut unterwegs. Unser Auto ist aber im Augenblick sehr stark und funktioniert auf unterschiedlichen Streckentypen. Budapest ist immer ein Highlight. Die Strecke hat mir in der Vergangenheit sehr gut gelegen.“

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