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Erster DTM Sieg für Nicki Thiim

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Vom 05. bis 07. Juli steigt der vierte Tourstopp der DTM auf dem Norisring. Dieses Event zählt zu den absoluten Highlights im DTM-Kalender. Der einzige Stadtkurs Deutschlands hat seinen ganz eigenen Charme und garantiert ein Motorsport-Spektakel auf den Straßen Nürnbergs. Dieser Kurs wird wegen seines besonderen Flairs auch als „fränkisches Monaco“ bezeichnet und ist bei Fahrern beliebt. Einer steht dabei besonders im Fokus: Marco Wittmann. Der Fürther hat die kürzeste Anreise aller DTM-Fahrer und fiebert seinem Heimspiel bereits entgegen.

Als Tabellenführer kommt der Südafrikaner Kelvin van der Linde (Abt Sportsline) mit 82 Punkten in die Franken Metropole gereist, gefolgt von dem Italiener Mirko Bortolotti (SSR Performance) mit 74 und dem Schweizer Ricardo Feller (Abt Sportsline) mit 66 Punkten. Marco Wittmann befindet sich mit 50 Zähler in der Meisterschaft auf Rang elf. Kaum jemand kennt den Norisring so gut wie Marco Wittmann, der dort als Fahrer bereits zehn DTM-Rennwochenenden erlebte. Respekt vor der besonderen Streckencharakteristik hat er trotzdem. Das Ziel für sein Heimspiel am Norisring ist klar gesetzt. Den Aufwärtstrend in seinem BMW M4 GT3 bestätigen und vorne angreifen. Wie sich ein Sieg in seinem DTM-Wohnzimmer anfühlt, weiß Marco Wittmann ganz genau.

Marco Wittmann (Schubert Motorsport): „Die Vorfreude auf den Norisring ist extrem groß. Die vielen Fans, die Familie, der Freundeskreis und der Fanclub vor Ort machen das Wochenende für mich zu einem absoluten Highlight. Dazu gab es dort in den vergangenen Jahren viele spektakuläre Rennen. Die Herausforderung ist speziell, weil du extrem nah an den Leitplanken entlangfährst, es keine Auslaufzonen gibt und du dir daher eigentlich keinen einzigen Fehler erlauben darfst. Man muss extrem fokussiert und konzentriert sein. Der Norisring hat zwar nur vier Kurven, aber genau das macht die Strecke auch so schwierig. Denn die Rundenzeiten liegen sehr eng beisammen. Das macht den Norisring aus, genauso wie das einmalige Flair und die Atmosphäre. Mein Erfolg am Norisring 2018 war für mich mit Abstand der emotionalste Sieg, den ich in meiner Karriere je erlebt habe. Mit den ganzen Fans auf den Tribünen und der Familie zu feiern, war etwas ganz Besonderes. Es wäre natürlich ein Traum, wenn das oder zumindest der Sprung aufs Podium dieses Jahr klappen würde.“


Die 20 Piloten machten sich am Freitag um 11.30 Uhr das erste Mal bereit auf die 2,162 Kilometer lange Strecke zu gehen. Sie nahmen nun das erste freie Training unter die Räder. Nach den 55 Minuten hatte sich der Südafrikaner Kelvin van der Linde nach 38 absolvierten Runden mit einer Zeit von 49,340 Sekunden in Szene gesetzt. Hinter ihm lagen Nicki Thiim (SSR Performance) und Rene Rast (Shubert Motorsport). Mirko Bortolotti und Ricardo Feller lagen auf den Rängen vierzehn und elf. Marco Wittmann hatte sich auf Platz zehn gefahren.

Kelvin van der Linde (Abt Sportsline): „Als Tabellenführer an den Norisring zu kommen und in der ersten Session direkt die Bestzeit zu fahren, gibt mir ein gutes Gefühl. Das Wetter wird sich übers Wochenende aber wohl nochmal ändern, dann könnte es schon wieder anders aussehen. Ich bin unglaublich gern am Norisring, ein Sieg hier wäre was Besonderes für mich.“


Das zweite freie Training stand dann am Freitagnachmittag bei sehr warmen Wetter auf dem Programm. Die Zeiten gegenüber morgens wurden schneller. Diesmal hatte Maro Engel (Mercedes-AMG Team WINWARD) nach 36 Runden mit einer Zeit von 49,060 Sekunden das Sagen, gefolgt von Rene Rast und Nicki Thiim. Kelvin van der Linde musste sich mit Rang zehn zufrieden geben. Mirko Bortolotti hatte sich verbessern können und hatte sich auf Platz vier gefahren. Ricardo Feller war bis auf Rang 16 zurückgefallen.

Maro Engel (Mercedes-AMG Team WINWARD): „Alle Kurven am Norisring haben es richtig in sich. Jede Tausendstelsekunde kann hier über eine Startreihe entscheiden, das macht die Strecke aus. Ich bin mir sicher, dass wir im Qualifying bei anderen Bedingungen nochmal schnellere Rundenzeiten sehen werden. Da müssen wir den nächsten Schritt machen, wenn wir vorne dabei sein wollen.“

Das kombinierte Ergebnis aus den beiden Trainingssitzungen am Freitag entscheidet darüber, in welcher Gruppe die Piloten in beiden Zeittrainings an den Start gehen. Die Piloten mit einem ungeraden kombinierten Ergebnis starten in Gruppe 1, die Fahrer mit einem geraden Ergebnis in Gruppe 2. Im Zeittraining am Samstag geht zunächst die erste Gruppe auf die Strecke, am Sonntag die zweite Gruppe. Der Schnellste aus beiden Gruppen wird das Rennen dann von der Pole-Position aufnehmen. Vom zweiten Startrang wird der schnellste Pilot der anderen Gruppe starten. Die Fahrzeuge der jeweiligen Gruppe sortieren sich in einer Reihe hinter dem schnellsten Fahrzeug der jeweiligen Gruppe ein.


Als erste gingen am Samstagmorgen um 9.00 Uhr bis 9.20 Uhr Maro Engel, Nicki Thiim, Sheldon van der Linde, Arjun Maini, Marco Wittmann, Thierry Vermeulen, Franck Perera, Maximilian Paul, Ricardo Feller und Clemens Schmid auf die Strecke. Die Positionen wechselten zunächst des öfteren. Bei noch sechs Minuten zu fahrender Zeit hatte sich Nicki Thiim mit einer Zeit von 49,235 Sekunden auf Rang eins gefahren. Dabei sollte es aber nicht bleiben. Runde um Runde wurden die Zeiten schneller. In den letzten zweieinhalb Minuten war Sheldon van der Linde mit einer Zeit von 49,061 Sekunden der schnellste Fahrer im Feld. Hinter ihm hatte sich Franck Perera und Arjun Maini platziert. Ricardo Feller befand sich nur auf Platz sechs. Die Zeiten waren unfassbar eng. Am Ende hatte keiner die Zeit von Sheldon van der Linde mit 49,061 Sekunden knacken können. Hinter ihm lagen Franck Perera und Maro Engel. Ricardo Feller musste sich mit sechsten Rang zufrieden geben.

Nach einer Pause von fünf Minuten ging dann die zweite Gruppe mit Rene Rast, Mirko Bortolotti, Lucas Auer, Luca Stolz, Kelvin van der Linde, Jack Aitken, Thomas Preining, Luca Engstler, Ayhancan Güven und Ben Dörr hinaus. Lucas Auer war der Erste der eine Zeit von 55,019 Sekunden setzte. Es standen noch elfeinhalb Minuten auf der Uhr. Zu dieser Zeit ging der Tabellenführer hinaus. Er wurde zunächst auf Platz neun gewertet. Es führte unterdessen Luca Stolz vor Mirko Bortolotti und Ayhancan Güven. Sie waren alle noch in der Aufwärmphase. Wenig später wurden auch hier die Zeiten wieder schneller. Somit änderten sich auch die Namen an der Spitze immer wieder. In den letzten zwei Minuten hatte sich Kelvin van der Linde mit 49,007 Sekunden auf Rang eins katapultiert.

Jack Aitken knackte dann die 49iger Zeit. Er setzte für alle anderen eine Zeit von 48,965 Sekunden. Mit dieser Zeit hatte er dann am Ende der Session die Pole Position nach Hause gefahren. Hinter ihm lagen Mirko Bortolotti und Kelvin van der Linde. Beim samstägigen Rennen steht also Jack Aitken auf Startplatz eins, gefolgt von Sheldon van der Linde und Mirko Bortolotti. Der Tabellenführer wird das Rennen von Rang fünf aus aufnehmen. Ricardo Feller musste sich mit der sechsten Startreihe zufrieden geben.

Jack Aitken (Emil Frey Racing): „Mir ist eigentlich nur eine einzige Top-Runde gelungen. Umso glücklicher bin ich über die Pole-Position. Im Qualifying läuft es für mich diese Saison richtig gut. Trotzdem habe ich ehrlich gesagt nicht mit so einem starken Ergebnis gerechnet, da wir im vergangenen Jahr hier am Norisring mit den Bremsen zu kämpfen hatten.“

Sheldon van der Linde (Schubert Motorsport): „Ich habe natürlich schon auf die Pole-Position gehofft, aber ich wusste auch, dass die zweite Gruppe wahrscheinlich schneller sein wird. Trotzdem ist es super, in der ersten Reihe zu stehen und ich bin mir sicher, dass wir noch etwas Luft nach oben haben.“


Nach den zwei Einführungsrunden funktionierte der fliegende Start zum siebten Rennen ohne weiteres und Jack Aitken konnte seine Position behaupten und führte die Meute in die Grundigkehre. Nach der ersten Runde führte weiterhin der Pole-Setter vor Sheldon van der Linde und Mirko Bortolotti. Kelvin van der Linde hatte sich schon auf Rang vier gefahren. Maro Engel war wegen eines Reifenschadens hinten rechts in die Box gekommen. Zuvor hatte er sich mit Rene Rast gekebbelt. Franck Perera auf Platz sieben führte eine Meute von zwölf Fahrzeugen an. Hier und da im Feld wurde auch schon etwas der Lack ausgetauscht. Der Lokalmatador hatte zwei Plätze verloren und war nur noch auf Rang zwölf unterwegs. Ben Dörr war unterdessen in die Box gekommen und gab das Rennen schon sehr früh auf.

Die ersten vier Autos hatten sich ein wenig absetzen können. Ayhancan Güven konnte sich Thierry Vermeulen zurecht legen und ging vorbei. Zuvor war der Niederländer von Maximilian Paul niedergerungen worden. Damit hatte er in einer Runde gleich zwei Plätze verloren. Lucas Auer hatte nach neun Runden das Rennen in der Box frühzeitig beendet. Jack Aitken konnte sich noch nicht von Sheldon van der Linde befreien. Kelvin van der Linde hatte mit Übersteuern zu kämpfen. Er kam auch nicht näher an Rene Rast heran. Der Südafrikaner war auf Rang sechs unterwegs. Mirko Bortolotti musste sich mit Maro Engel und Rene Rast auseinander setzen. Hier ging es um den letzten Platz auf dem Treppchen. Ricardo Feller war zwischenzeitlich von Arjun Maini niedergerungen worden. Er hatte aber noch vier Kontrahenten im Schlepptau.

Um 13.49 Uhr wurde das Rennen zum Wet Race erklärt aufgrund der möglichen Witterungsbedingungen. Denn es sollte etwa in zehn Minuten Regen einsetzen. Die ersten beiden hatten sich mit einigen Wagenlängen vom übrigen Feld abgesetzt. Nach 25 Runden kam Thomas Preining zum Pflichtboxenstopp herein. Dieser klappte nicht optimal, denn die Radmutter rollte plötzlich weg. Er bekam dann auch noch eine Penalty Lap wegen eines Verstoßes beim Boxenstopp. Reifen wurden nicht rechtzeitig mit Muskelkraft hochgehalten. Nicki Thiim vollzog nach 32 Runden seinen Stopp. Er kam dann vor der Spitze raus. Aber die Reifen waren noch kalt, so dass Jack Aitken und Sheldon van der Linde vorbeigehen konnten. Luca Engstler und wenig später kam auch Ricardo Feller zum Reifenwechsel herein.

Maro Engel hatte etwas den Anschluss an Mirko Bortolotti verloren. Mirko Bortolotti und Marco Wittmann kamen zur gleichen Zeit in die Box. Es mussten noch vierzehn Piloten ihren Stopp hinter sich bringen dafür hatten sie nur noch fünf Minuten Zeit bevor das Boxenzeitfenster schloss. Sheldon van der Linde und auch sein Bruder vollzogen ihren Stopp nach 43 Runden. Um 14.09 Uhr meldeten die Sportwarte die ersten Regentropfen. Fünf Fahrzeuge waren zu dieser Zeit noch nicht in der Box gewesen. Jack Aitken blieb weiter draußen. Er reizte alles aus. In eineinhalb Minuten musste er rein kommen. Die McLaren Crew zogen Regenreifen auf. Zwischenzeitlich hatte Sheldon van der Linde die Führung übernommen. Bei noch 18 Minuten zu fahrender Zeit setzte strömender Regen ein. Jetzt ging das Rutschen los. Maximilian Paul und Clemens Schmid waren mit Regenreifen unterwegs. Sie könnten jetzt die Profiteure des Rennens sein, wenn alle anderen noch einmal herein kommen würden um Regenreifen aufzuziehen.

Die Slicks griffen noch gut, da der Boden sehr warm war und die Nässe verdünstete. Aber wie sollte es ausgehen, wenn der Regen mehr würde. Marco Wittmann hatte sich seinen BMW im Frontbereich rechts nach einer Berührung beschädigt. Nach 52 Runden kamen Maro Engel, Arjun Maini, Marco Wittmann und Ricardo Feller herein und holten sich Regenreifen. Die Rundenzeiten wurden nun auch langsamer. Jack Aitken, Kelvin van der Linde, Luca Stolz, Thomas Preining, Sheldon van der Linde und Nicki Thiim zogen auch Regenreifen auf. Denn es schüttete und die Strecke war nun richtig nass. Rene Rast und Franck Perera auf den Plätzen eins und zwei waren immer noch auf Slicks unterwegs. In den letzten zehn Minuten hörte es auf zu regnen und damit begann die Strecke wieder abzutrocknen. Zwei Minuten später fing es erneut an zu regnen. Es regnete in der Grundigkehre und in der Dutzendteichkehre war es fast trocken.

Rene Rast war 5/10 Sekunden auf Slicks schneller unterwegs als der Schnellste auf Regenreifen. Sheldan van der Linde auf Rang drei hatte es mit Mirko Bortolotti zu tun bekommen. Dieser hatte noch Nicki Thiim im Schlepptau. Ricardo Feller befand sich nur auf Rang dreizehn. Maximilian Paul hatte sich unterdessen bis auf Platz zehn nach vorne gearbeitet. Franck Perera auf Platz zwei hatte nach vorne und hinten genug Luft. Luca Engstler hatte auch nicht auf Regenreifen gewechselt. Er schnappte sich dann Nicki Thiim und Mirko Bortolotti. Er hatte sich damit auf Rang drei gefahren. Sheldan van der Linde fiel bis auf Platz sieben zurück. Rene Rast wurde nach 69 Runden als Sieger abgewunken vor Franck Perera und Luca Engstler. Alle drei waren auf Slicks unterwegs.Mirko Bortolotti, Kelvin van der Linde und Marco Wittmann sahen die Ziellinie auf den Rängen fünf, sechs und zwölf.

Rene Rast (Schubert Motorsport): „Der Norisring ist für mich eine der besten Strecken im Kalender, dieser Sieg fühlt sich gigantisch an. Am Funk ist es ein bisschen lauter geworden, weil ich trotz des Regens unbedingt mit Slicks weiterfahren wollte. Das war eine mutige Entscheidung, aber sie hat sich ausgezahlt.“

Franck Perera (GRT Graser-Racing-Team): „Besonders die Schlussphase des Rennens war unfassbar intensiv. Einerseits bin ich immer dichter an René Rast rangekommen, andererseits wollte ich auch den zweiten Platz absichern. Bei solchen Bedingungen kann immer etwas passieren. Glücklicherweise hat es nur in der ersten Kurve stärker geregnet, die Slicks waren die richtige Wahl.“

Luca Engstler (GRT Graser-Racing-Team): „Nach einer Kollision am Start verlief die erste Rennhälfte so schlecht, dass ich das Auto eigentlich schon abstellen wollte. Als aber die ersten Tropfen kamen, wusste ich, dass nach vorne was gehen kann. Am Ende haben wir die richtigen Entscheidungen getroffen und sind als Team mit zwei Autos aufs Podium gefahren.


Am Sonntagmorgen ging die zweite Gruppe zunächst als Erste auf die Strecke. Das Wetter hatte sich ein wenig verschlechtert. Es war bedeckt und auch kühler. Da es zuvor noch etwas geregnet hatte, waren einige Stellen auch noch feucht. Es waren nur 16 Grad Außentemperatur. Bei noch fünf Minuten verbleibender Zeit hatte sich Lucas Auer mit einer Zeit von 49,072 Sekunden auf Rang eins gefahren, gefolgt von Mirko Bortolotti und Jack Aitken. Im nach hinein wurden die Zeiten nun schneller. Lucas Auer hatte seine eigene Bestzeit nochmals unterboten. Mit einer Zeit von 48,969 Sekunden sprang Luca Stolz auf Platz eins. Hinter ihm lagen Kelvin van der Linde und Mirko Bortolotti. Am Ende trennten Mirko Bortolotti auf Rang eins 8000stel Sekunden von Kelvin van der Linde auf Rang zwei. Platz drei nahm Luca Stolz ein. Rene Rast musste sich mit Rang sechs zufrieden geben.

Die zweite Gruppe machte sich dann nach einer Pause von fünf Minuten bereit ihre zweite Startaufstellung auszufahren. Nicki Thiim setzte für alle zunächst eine Zeit von 50,456 Sekunden. Hinter ihm lagen Marco Wittmann und Maro Engel. Ricardo Feller wartete zunächst noch ab. Bei noch dreizehn Minuten zu fahrender Zeit waren bereits vier Fahrer schon unter 50 Sekunden gefahren. Eine Minute später fing es in der Boxengasse an zu tröpfeln. Ricardo Feller lag unter Beobachtung wegen Blockierens von Marco Wittmann. Drei Lamborghini-Piloten hatten sich in den letzten sieben Minuten an die Spitze gefahren. Nicki Thiim hatte nach 17 Runden mit 48,758 Sekunden Platz eins eingenommen. Hinter ihm wechselten die Namen auf dem Zeitenmonitor des öfteren.

Die Zeit von Nicki Thiim hatte am Ende der Session niemand geknackt, somit wird er am Sonntagnachmittag von der Pole Position aus ins Rennen gehen, gefolgt von Mirko Bortolotti und Maro Engel. Letzterer fährt heute sein 100. Rennen. Kelvin van der Linde und Ricardo Feller starten von den Plätzen vier und 17.

Nicki Thiim (SSR Performance): „Ich bin sprachlos. Es ist zwar nur das Qualifying, doch nach meiner bisher eher schwachen Saison tut diese Pole unheimlich gut. Man fährt in der DTM gegen die Besten der Besten, da gibt es einen gewissen Lernprozess. Zudem steht SSR Performance mit beiden Autos in der ersten Startreihe, das ist eine tolle Ausgangsposition.“

Mirko Bortolotti (SSR Performance): „Alles, was es an Zentimetern auf der Strecke gab, habe ich komplett ausgereizt. Mein Außenspiegel hat sogar die Mauer berührt. Ich bin super zufrieden mit meiner schnellsten Runde. Wir sind zunächst mit einem gebrauchten Reifensatz ins Qualifying gegangen, da es kurz vor dem Start genieselt hat. Für die Schlussphase habe ich mir frische Slicks geholt, das war eine gute Strategie.“


Der sonntägige fliegende Start nach der zweiten Einführungsrunde ging zu Gunsten von Nicki Thiim aus. In der Grundigkehre rumpelte es im hinteren Bereich schon etwas. Nach der ersten Runde führte weiterhin Nicki Thiim vor Mirko Bortolotti und Maro Engel. Rene Rast hatte unterdessen sich schon auf Rang 16 gefahren. Er war von hinten gestartet. Der Pole-Setter hatte sich einen kleinen Vorsprung erarbeitet, denn Mirko Bortolotti wurde von Maro Engel beschäftigt. Maximilian Paul lag unter Beobachtung wegen eines Fehlstarts. Rene Rast war auf einer Aufholjagd unterwegs. Er war schon auf Rang dreizehn vorgefahren und lauerte auf die Chance an Marco Wittmann vorbei zu gehen. Franck Perera erhielt eine Penaltylap wegen Verursachens einer Kollision mit Ricardo Feller.

Thierry Vermeulen bekam ebenfalls eine Penaltylap wegen Fehlstarts. Die gleiche Strafe erhielt auch der Lokalmatador Marco Wittmann. Von alledem bekam Nicki Thiim an der Spitze nichts mit, denn er hatte einen Vorsprung von 1,716 Sekunden. Mirko Bortolotti auf Rang zwei hatte gleich fünf Fahrzeuge im Schlepptau. Um Rang acht musste Thomas Preining sich mit Arjun Maini und Sheldon van der Linde auseinander setzen. Der Däne konnte sich Runde um Runde immer weiter absetzen. Ricardo Feller hing immer noch hinter Maximilian Paul auf Platz 15 fest. Wenig später musste Maximilian Paul die Box wegen eines Reifenschadens hinten links aufsuchen. Mirko Bortolotti war zwischenzeitlich näher an Nicki Thiim herangekommen. Lucas Auer auf Rang sechs hatte gleich sechs Kontrahenten hinter sich. Danach riss das Feld erst einmal etwas ab.

Die Fahrer hatten sich zwischenzeitlich sortiert. Nach 23 Runden öffnete das Boxenzeitfenster und es kamen gleich vier Fahrer zum Pflichtboxenstopp herein. Beim nächsten Umlauf kamen Maro Engel und Kelvin van der Linde herein. Beim Herausfahren dieser beiden kam es fast zu einer Kollision dieser beiden. Mirko Bortolotti hatte nach 25 Runden seinen Stopp vollzogen. Lucas Auer und Jack Aitken kamen gleichzeitig in die Box. Nicki Thiim blieb weiter draußen. Die Reihenfolge geriet erst einmal durcheinander. Der Führende holte sich nach 27 Runden neue Reifen. Maro Engel und Mirko Bortolotti waren im Zweikampf verstrickt. Der Mercedes-Fahrer konnte den Italiener überholen. Zu dieser Zeit mussten noch Arjun Maini, Ricardo Feller und Thierry Vermeulen in die Box kommen.

Rene Rast hatte sich nach seinem Stopp bereits auf Platz sieben unterwegs. Lucas Auer und Sheldon van der Linde fuhren nebeneinander auf die Grundigkehre zu. Hier konnte sich der BMW-Pilot behaupten und ging an Lucas Auer vorbei. Der Vorfall zwischen Kelvin van der Linde und Jack Aitken wird nach dem Rennen von den Sportkommissaren bearbeitet, denn Kelvin van der Linde war nach einem Dreher bis auf Platz vierzehn zurückgefallen. Jack Aitken war hier der Verursacher. Mit einem beschädigten Fahrzeug war Marco Wittmann unterwegs. Nach 42 Runden waren Ricardo Feller und Thierry Vermeulen immer noch nicht in der Box gewesen. Sie führten das Feld an. Der Schweizer holte sich nach 44 Runden neue Reifen. Beim nächsten Umlauf steuert auch Thierry Vermeulen jetzt die Box an.

Das Klassement war nun bereinigt und Nicki Thiim führte erneut mit einem Vorsprung von 2,603 Sekunden vor Maro Engel und Mirko Bortoloti. Rene Rast war auf Rang fünf unterwegs. Ricardo Feller hatte sich auf Platz vierzehn wieder eingereiht. Lucas Auer hatte nichts zu lachen, denn Thomas Preining drückte unheimlich von hinten. Hier ging es um Platz acht. Luca Stolz führte eine Armada von sechs Fahrzeugen in der letzten viertel Stunde an. Maro Engel auf Platz zwei hatte nach vorne und hinten genug Luft. Im Verlauf der 52 Runde hatte Thomas Preining dann die „gelbe Mamba“ geknackt. Er konnte vorbei ziehen und Jack Aitken ging auch noch vorbei. Nach wenigen Metern wurde Lucas Auer auch noch von Kelvin van der Linde niedergerungen. Er hatte sich auch gegenüber Ayhancan Güven nicht mehr wehren können. Er hatte nämlich mit Bremsproblemen zu kämpfen.

Ausgang der Dutzendteichkehre lag der Scheinwerfer von Marco Wittmann mitten auf der Strecke. Die Rennleitung schickte nun das Safety Car heraus. Damit wurde es in den letzten Minuten noch einmal spannend. Das Feld wurde jetzt wieder zusammen geführt. Der Re-Start erfolgte dann noch einmal für vier Minuten und vierzig Sekunden. Der Däne konnte seine Führungsposition behaupten vor Maro Engel und Mirko Bortolotti. Kelvin van der Linde war an Jack Aitken vorbeigegangen. In der Schlussphase lag Maro Engel mit 0,7 Sekunden immer noch in Schlagdistanz zum Führenden. Sehldon van der Linde lag unter Beobachtung wegen Spurwechsels in der Bremsphase. Wird nach dem Rennen von den Sportkommissaren bearbeitet. Nicki Thiim gewinnt seinen ersten DTM-Sieg nach 69 Runden vor Maro Engel und Mirko Bortolotti. Kelvin van der Linde und Ricardo Feller beenden das Rennen auf den Plätzen zehn und vierzehn. Rene Rast wird als Fünfter abgewunken.

In der Meisterschaft führt Mirko Bortolotti mit 104 Punkten vor Kelvin van der Linde mit 99 und Rene Rast mit 93 Punkten. Schubert Motorsport hat in der Team-Wertung mit 186 Zähler die Nase vorne, gefolgt von Abt Sportsline mit 170 und SSR Performance mit 149 Zähler. Auf Platz eins in der Manufacturer Classification liegt Lamborghini mit 221 Punkten. Platz zwei und drei nehmen Mercedes und BMW mit 205 und 196 Punkten ein.

Nicki Thiim (SSR Performance): „Als kleiner Junge habe ich hier die DTM-Rennen meines Vaters verfolgt, ein Sieg am Norisring stand immer schon ganz oben auf meiner Bucket-List. Den Erfolg meines Vaters zu wiederholen, fühlt sich besonders nach der bisher schwierigen Saison unglaublich an. Die Momente nach der Zieldurchfahrt waren sehr emotional für mich.“

Maro Engel (Mercedes-AMG Team WINWARD): „Die Saison war bisher ein Auf und Ab. Umso schöner, dass wir ein gutes Rennen zeigen konnten und ich bei meinem Jubiläum aufs Podium gefahren bin. Wer die DTM mit all den Fans am Norisring erlebt, weiß, für was die Serie steht. Dazu war es ein absolutes Highlight, gemeinsam mit meiner Tochter oben auf dem Podest zu stehen.“

Mirko Bortolotti (SSR Performance): „Ich genieße es jedes Mal, mit der DTM am Norisring zu fahren. Die Stimmung auf den Tribünen war mega. Für die gesamte Mannschaft ist es ein super Ergebnis. Die erste Saisonhälfte lief für uns nicht perfekt, trotzdem freue ich mich über die Tabellenführung. Darauf können wir aufbauen, um in der zweiten Hälfte noch stärker zu sein.“


DTM

Ergebnis Lauf 7 – Norisring

4. Rennen DTM – 05.07 – 07.07. 2024– Nürnberg / D

Gestartet: 20 - Fahrzeuge - Gewertet: 18- Streckenlänge: 2,162 km - Renndistanz: 149,17 km - Dauer: 69 Runden

Platz Start-Nr. Fahrer Team Fahrzeug Zeit / Rückstand
1 33 Rast, Rene Schubert Motorsport BMW M4 GT3 1:01:35,627
2 63 Perera, Franck GRT Grasser-Racing-Team Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 + 2,272
3 19 Engstler, Luca GRT Grasser- Racing-Team Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 + 37,075
4 94 Thiim, Nicki SSR Performance Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 + 44,111
5 92 Bortolotti, Mirko SSR Performance Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 + 44,479
6 3 Kelvin van der Linde ABT Sportsline Audi R8 LMS GT3 Evo II + 44,956
7 31 Van der Linde, Sheldon Schubert Motorsport BMW M4 GT3 + 47,506
8 130 Maro Engel Mercedes-AMG Team Winward Mercedes-AMG GT3 + 50,850
9 14 Aitken, Jack Emil Frey Racing Ferrari 296 GT 3 + 53,488
10 71 Paul, Maximilian Paul Motorsport Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 + 53,749
11 4 Stolz, Luca Mercedes-AMG Team HRT Mercedes-AMG GT3 - 1 lap
12 11 Wittmann, Marco Schubert Motorsport BMW M4 GT3 - 1 lap
13 7 Feller, Ricardo ABT Sportsline Audi R8 LMS GT3 Evo II - 1 lap
14 91 Preining, Thomas Manthey ÉMA Porsche 911 GT3 R - 1 lap
15 36 Maini,Arjun Mercedes-AMG Team HRT Mercedes-AMG GT3 - 1 lap
16 90 Güven, Ayhancan Manthey EMA Porsche 911 GT3 R - 1 lap
17 69 Vermeulen, Thierry Emil Frey Racing Ferrari 296 GT 3 - 1 lap
18 85 Schmid, Clemens Dörr Motorsport McLaren 720S GT3 Evo - 2 laps
- 22 Auer, Lucas Mercedes-AMG Team Mann-Filter Mercedes-AMG GT3 Evo - 62 laps

-

25 Dörr, Ben Dörr Motorsport McLaren 720S GT3 Evo - 65 laps
Schnellste Runde: Start-Nr. 71, Paul, Maximilian, in 49,632 Sek. = 156,8 km/h in Runde 15


DTM

Ergebnis Lauf 8 – Norisring

4. Rennen DTM – 05.07 – 07.07. 2024– Nürnberg / D

Gestartet: 20 - Fahrzeuge - Gewertet: 19- Streckenlänge: 2,162 km - Renndistanz: 149,17 km - Dauer: 69 Runden

Platz Start-Nr. Fahrer Team Fahrzeug Zeit / Rückstand
1 94 Thiim, Nicki SSR Performance Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 1:01:07,550
2 130 Maro Engel Mercedes-AMG Team Winward Mercedes-AMG GT3 + 0,777
3 92 Bortolotti, Mirko SSR Performance Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 + 1,880
4 36 Maini,Arjun Mercedes-AMG Team HRT Mercedes-AMG GT3 + 3,098
5 33 Rast, Rene Schubert Motorsport BMW M4 GT3 + 4,023
6 91 Preining, Thomas Manthey ÉMA Porsche 911 GT3 R + 5,211
7 4 Stolz, Luca Mercedes-AMG Team HRT Mercedes-AMG GT3 + 5,661
8 90 Güven, Ayhancan Manthey EMA Porsche 911 GT3 R + 8,157
9 3 Kelvin van der Linde ABT Sportsline Audi R8 LMS GT3 Evo II + 8,489
10 22 Auer, Lucas Mercedes-AMG Team Mann-Filter Mercedes-AMG GT3 Evo + 9,575
11 11 Wittmann, Marco Schubert Motorsport BMW M4 GT3 + 10,598
12 7 Feller, Ricardo ABT Sportsline Audi R8 LMS GT3 Evo II + 11,003
13 63 Perera, Franck GRT Grasser-Racing-Team Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 + 11,513
14 31 Van der Linde, Sheldon Schubert Motorsport BMW M4 GT3 + 11.665
15 69 Vermeulen, Thierry Emil Frey Racing Ferrari 296 GT 3 + 12,304
16 25 Dörr, Ben Dörr Motorsport McLaren 720S GT3 Evo + 15,289
17 85 Schmid, Clemens Dörr Motorsport McLaren 720S GT3 Evo + 18,093
18 14 Aitken, Jack Emil Frey Racing Ferrari 296 GT 3 + 24,215
19 19 Engstler, Luca GRT Grasser- Racing-Team Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 - 5 laps
- 71 Paul, Maximilian Paul Motorsport Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 - 55 laps
Schnellste Runde: Start-Nr. 94, Thiim, Nicki, in 49,141 Sek. = 158,3 km/h in Runde 46


DTM 2024

Fahrerwertung nach 8 von 16 Rennen

Platz Start-Nr. Fahrer Fahrzeug Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16
1 92 Bortolotti, Mirko Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 104 20/2 1/3 5 13/1 7 20/2 11/1 16/2
2 3 Kelvin van der Linde Audi R8 LMS GT3 Evo2 99 4 11 25/3 20 3 16 10 7
3 33 Rast, René BMW M4 GT3 93 9 9 0 10 20 9 25 11
4 130 Maro Engel Mercedes-AMG GT3 89 3 20 20 9 5 3 8 20/1
5 36 Maini,Arjun Mercedes-AMG GT3 76 8/1 13 9 4 16/1 10 1 13
6 91 Preining, Thomas Porsche 911 GT3 R 75 6 3 16/2 25/3 2 6 2 10
7 7 Feller, Ricardo Audi R8 LMS GT3 Evo2 73 16 7 11/1 16/2 8 5 3 4
8 31 Van der Linde, Sheldon BMW M4 GT3 72 13 10 10 8 10 8 9/2 2
9 14 Aitken, Jack Ferrari 296 GT3 69 25/3 /1 0 2 25/3 0 7/3 0
10 4 Stolz, Luca Mercedes-AMG GT3 66 11 16/2 6 0 6 11 5 9
11 19 Engstler, Luca Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 63 5 25 2 11 0 4 16 0
12 11 Wittmann, Marco BMW M4 GT3 59 0 6 3 7 9 25 4 5
13 94 Thiim, Nicki Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 55 0 0 8 0 4 2 13 25/3
14 22 Auer, Lucas Mercedes-AMG GT3 51 10 5 13 6 11 0 0 6
15 69 Vermeulen, Thierry Ferrari 296 GT3 26 7 0 0 3 1 13/1 0 1
16 63 Perera, Franck Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 23 - - - - - - 20 3
17 85 Schmid, Clemens McLaren 720S GT3 Evo 20 1 4 0 0 13/2 0 0 0
18 71 Paul, Maximilian Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 20 0 0 4 0 0 7/3 6 0
19 90 Güven, Ayhancan Porsche 911 GT3 R 18 2 2 1 5 0 0 0 8
20 63 Engelhart, Christian Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 15 0 8 7 0 0 0 - -
21 25 Dörr, Ben McLaren 720S GT3 Evo 2 0 0 0 1 0 1 0 0

Teamwertung nach 8 von 16 Rennen

Platz Team Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16
1 Schubert Motorsport 186 22 19 13 18 30 34 34 16
2 ABT Sportsline 170 20 18 36 36 13 22 14 11
3 SSR Performance 149 20 2 13 13 13 23 24 41
4 Mercedes-AMG Team Winward 143 13 26 33 16 17 4 8 26
5 Mercedes-AMG Team HRT 141 19 29 15 5 23 21 7 22
6 GRT Grasser- Racing-Team 103 5 33 9 12 0 5 36 3
7 Manthey ÉMA 95 8 7 17 31 3 7 4 18
8 Emil Frey Racing 89 32 0 0 7 27 14 7 2
9 Dörr Motorsport 26 1 6 0 2 14 2 0 1
10 Paul Motorsport 18 0 0 4 0 0 8 6 0

Herstellerwertung nach 8 von 16 Rennen

Platz Hersteller Gesamt 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16
1 Lamborghini 221 26 34 17 24 15 28 36 41
2 Mercedes 205 21 36 33 16 27 21 18 33
3 BMW 196 22 21 17 18 30 34 36 18
4 Audi 185 21 21 36 36 15 22 20 14
5 Porsche 119 11 11 22 31 7 7 11 19
6 Ferrari 117 33 0 9 9 29 17 13 7
7 McLaren 53 3 11 5 3 16 5 3 7

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