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Geburtstagskind holt den Sieg und Bortolotti ist Halbzeitmeister - Rennen 2

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Nach der Einführungsrunde funktionierte der fliegende Start ganz gut und weit gefächert ging es wieder auf die erste Kurve zu. Diesmal hatten sich alle im Zaum und es ging mit viel Disziplin durch die Grundigkehre hindurch. Überall wurde bereits hart gefightet. Nach der ersten Runde führte weiterhin Felipe Fraga vor Mirko Bortolotti und Marco Wittmann. Maximilian Götz hatte einen Rang eingebüßt. Thomas Preining hatte an Boden verloren und war nur noch auf Platz sieben unterwegs. Einen harten Kampf lieferte sich Maximilian Götz mit Thomas Preining und Ayhancan Güven. In der Grundigkehre tauschten hier und da einige Piloten etwas den Lack aus. Nach sechs Runden war David Schumacher in langsamer Fahrt unterwegs. Zuvor war es zu einem Zwischenfall mit Ricardo Feller gekommen.

Zwischenzeitlich war es zu einem Kontakt zwischen Maro Engel und Sheldon van der Linde gekommen. Laurens Vanthoor, der von ganz hinten gestartet war hatte sich bereits auf Rang 18 nach vorne gefahren. Auch für Mikael Grenier war das Rennen bereits in der Box früher beendet als geplant. Kelvin van der Linde auf Platz zwölf hatte sich harten Attacken gegenüber Dev Gore zu erwehren. Dieser hatte noch Clemens Schmid im Schlepptau. Der Pole-Setter hatte einen Vorsprung von 1,50 Sekunden herausgefahren. Nach zwölf Runden kam Ricardo Feller in die Box gefahren und gab dort das Rennen früh auf. Jetzt öffnete auch das Boxenzeitfenster. Maximilian Buhk kam nach vierzehn Runden zu seiner Crew. Auch er beendete jetzt schon das Rennen mit technischen Problemen.

Da sich Thomas Preining und Ayhancan Güven rundenlang behackten konnte Maximilian Götz sich Luft verschaffen. Nach 22 Runden hatte sich Ayhancan Güven an Thomas Preining vorbeigefahren. Dieser hatte nach seinem Sieg auch Zusatzgewicht hineinbekommen. Sheldon van der Linde lag auf Rang zwölf und versuchte Maro Engel zu attackieren. Er musste aber aufpassen, denn ihm im Nacken saß Nico Müller. Nach 27 Runden kamen Luca Stolz und Luca Auer zum Pflichtboxenstopp herein. So nach und nach kamen dann auch die nächsten Fahrer zum Reifenwechsel herein. Bei noch 28 Minuten zu fahrender Zeit kam ein Dreierpaket mit Thomas Preining, Philipp Eng und Maro Engel in die Box. Maro Engel konnte noch vor Philipp Eng aus der Box kommen. Vor ihm lag noch Thomas Preining.

Zehn Piloten mussten nach 34 gefahrenen Runden noch in die Box kommen. Maro Engel erhielte eine Verwarnung für die leichte Kollision mit Philipp Eng bei der Boxeneinfahrt. Maximilian Götz lag nach seinem Boxenstopp auf Rang zehn. Es mussten aber immer noch acht Fahrer ihren Stropp hinter sich bringen. Rene Rast auf Rang vier liegend holte sich nach 45 Runden neue Reifen. Ihm folgte wenig später auch Marco Wittmann. Sein Boxenstopp dauerte etwas länger als geplant. Man hatte Probleme beim Aufziehen eines Reifens. Der Pole-Setter hatte in der letzten viertel Stunde die Reifen gewechselt. Nachdem alle ihren Stopp vollzogen hatten und die Reihenfolge wieder hergestellt war, führte immer noch Felipe Fraga mit einem Vorsprung von über vier Sekunden vor Mirko Bortolotti und Rene Rast.

Maximilian Götz lag weiterhin auf Rang sechs. Clemens Schmidt auf Platz 17 hatte nichts zu lachen, denn der Druck von Sheldon van der Linde wurde Runde um Runde größer. Genauso erging es auch Maximilian Götz. Er schlug Ayhancan Güven jedes Mal die Türe vor der Nase zu. In der Schlussphase kam es zu einer Berührung zwischen Sheldon van der Linde und Clemens Schmid. Dieser Zwischenfall wurde nun untersucht. Auf Platz 18 liegend war Kelvin van der Linde in den letzten sechs Minuten in langsamer Fahrt unterwegs. Wegen Getriebeprobleme musste er dann sein Fahrzeug abstellen. Zwischenzeitlich fuhr Felipe Fraga auf den zu überrundenden Alessio Deledda auf. Philipp Eng auf Rang elf führte die Gruppe mit Nico Müller und Lucas Auer an.

Felipe Frage machte sich selbst das schönste Geburtstagsgeschenk, denn er holte sich den Sieg vor Mirko Bortolotti und Rene Rast. Maximilian Götz überquerte die Ziellinie auf Rang sechs. Der Tabellenführer Sheldon van der Linde und Nico Müller kamen als Fünfzehnter und Zwölfter ins Ziel.

In der Meisterschaft führt jetzt Mirko Bortolotti mit 89 Punkten vor Sheldon van der Linde mit 80 und Rene Rast mit 79 Punkten. Schubert Motorsport liegt in der Teamwertung mit 111 Zähler auf Rang eins, gefolgt von Grasser Racing Team mit 87 und Abt Sportsline mit 81 Zähler. Audi hat in der Konstruktionswertung mit 240 Punkten die Nase vorne. Dahinter liegen Mercedes-AMG mit 180 und BMW mit 159 Punkten.

Felipe Fraga (Red Bull AF Corse): „Das ist der beste Geburtstag meines Lebens! Danke an alle im Team, wir verdienen das so sehr.“

Maximilian Götz (Mercedes-AMG Team Winnward Racing): „Es hat sich gut angefühlt. Der beste Mercedes im Rennen und im Qualifying zu sein, ist gut. Ich habe beim Heimrennen gekämpft wie ein Löwe.“

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