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Louis Henkefend ganz oben auf dem Siegerpodest - Rennen 1

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Der Start funktionierte nach der Einführungsrunde ohne Probleme. Der Pole-Setter konnte seine Position behaupten, wurde aber direkt von Louis Henkefend attackiert. Im gesamten Feld wurde bereits hart um jede Position gekämpft. Davit Kajaia hatte einige Positionen verloren. Nach der ersten Runde führte weiterhin Rodrigo Dias Almeida vor Louis Henkefend und Immanuel Vinke. Davit Kajaia lag nur noch auf Rang sechs. Als beste Dame war Jacqueline Kreutzpointner auf Rang sieben unterwegs. Im Verlauf der ersten Runde war Michael von Zanbiensky von der Strecke abgekommen und leicht eingeschlagen. Danach musste er dem Feld hinterher eilen.

In der zweiten Runde wurde Louis Henkefend durch Immanuel Vinke umgedreht und musste somit das gesamte Feld vorbeilassen. Alle nachfolgenden Fahrzeuge konnten gut vorbeikommen. Um Platz fünf ging es mächtig zur Sache. Immanuel Vinke musste absolute Kampflinie fahren, denn er hatte gleich fünf Fahrzeuge im Schlepptau. Der Pole-Setter konnte sich unterdessen mit 2,440 Sekunden vom Feld absetzen. Auf Platz zwei und drei waren nun Fabian Kreim und Davit Kajaia unterwegs. Der Neuzugang Theo Oeverhaus auf Rang vier hatte nach hinten genug Luft.

Carrie Schreiner die nach einer Rückversetzung um einen Platz wegen einer Kollision am Lausitzring von Rang neun aus ins Rennen gegangen war befand sich immer noch auf Platz neun. Unterdessen war Sophia Menzenbach etwas auf Abwegen unterwegs. Mit einem riesen Bocksprung ging es über die Curbs. Theo Oeverhaus hatte den Anschluss an Davit Kajaia auf Rang drei gefunden. Louis Henkefend war plötzlich nur noch auf Rang 16 unterwegs. Der Führende an der Spitze hatte einen Fehler gemacht und dies konnte Fabian Kreim sofort ausnutzen und war an dem Pole-Setter dran.

Dieser verbremste sich bei noch 17 Minuten zu fahrender Zeit und sofort konnte Fabian Kreim vorbeigehen und hatte damit die Führung übernommen. Hinter diesen beiden kämpfte Davit Kajaia rundenlang mit Theo Oeverhaus. Hinter dem Quartett an der Spitze riss das Feld mit über acht Sekunden ab. Salman Owega auf Rang fünf hatte nach hinten noch genug Luft. Dahinter kämpften gleich drei Mädels um Rang sieben. Die Führende hier war Jacqueline Kreutzpointner, gefolgt von ihrer Schwester Alesia und Carrie Scheiner. Letztere musste sich noch mit Vincent France auseinandersetzen.

In der letzen viertel Stunde konnte Vincent France endlich an Carrie Schreiner vorbeigehen. Jetzt versuchte er sich Alesia Kreutzpointner zu Recht zu legen. Auf der Start und Zielgeraden setzte er sich neben seine Kontrahentin und konnte vorbeiziehen. Er setzte sich daraufhin auch direkt etwas von den Damen ab. Louis Henkefend hatte sich wieder bis auf Rang elf nach vorne gekämpft. Rodrigo Dias Almeida hatte sich wieder an Fabian Kreim, der das Feld anführte herangearbeitet. Diese beiden trennten nur 0,565 Sekunden. Zwischenzeitlich hatte Theo Oeverhaus nach einem Zweikampf mit Davit Kajaia einen Schubser aufs Rad bekommen. Er kam nach dieser Aktion sofort in die Box gefahren.

Immanuel Vinke hatte unterdessen von der Rennleitung eine Durchfahrtsstrafe erhalten, weil er Louis Henkefend umgedreht hatte. Dadurch war er nur auf Rang zwölf unterwegs. Auf Rang drei fahrend hatte Davit Kajaia ebenfalls eine Durchfahrtsstrafe erhalten, wegen der Aktion mit Theo Oeverhaus. Bei noch sechs Minuten zu fahrender Zeit trat Davit Kajaia seine Strafe an. Damit war Salman Owega auf Platz drei vorgefahren. Nach einem Zweikampf zwischen Alesia Kreutzpointner und Carrie Schreiner, beide berührten sich und im nach hinein schied Letztere mit einem Schaden neben der Strecke aus. Alesia Kreutzpointner hatte dadurch ihre Platzierung verloren und musste sich auf Rang zehn wieder einreihen.

In der Schlussphase kam Rodrigo Dias Almeida auf den noch etwas nassen Curb und verlor danach den Anschluss an Fabian Kreim. Fabian Kreim gewinnt zum ersten Mal auf der Rundstrecke vor Rodgrio Almeida und Salman Owega. Letzterer war von der letzten Startposition aus ins Rennen gegangen. Beste Dame wurde Jacqueline Kreutzpointner auf Rang sechs.

Fabian Kreim (Sieger): „Das ist einfach unglaublich! Der Unterschied zwischen Rallye und Rundstrecke ist gewaltig. Umso mehr freue ich mich über diesen Erfolg. Man muss hinzusagen, dass ich auch etwas vom Pech meiner Konkurrenten profitierte.“

Rodrigo Dias Almeida (Zweiter): „Ich habe versucht, meine Führung zu verteidigen. Jedoch bin ich in Kurve zehn etwas zu weit rausgerutscht. Das hat Fabian die Möglichkeit zum Überholen gegeben. Doch auch Platz zwei ist ein super Ergebnis, womit ich zufrieden bin.“

Salman Owega (Dritter): „Ich habe alles gegeben und versucht, jeden Fehler der anderen auszunutzen. Ich denke, dass ich mir in der Einführungsrunde einen großen Vorteil verschafft habe. Ich konnte meine Reifen sehr gut auf Temperatur bringen, was mir in den ersten Runden sehr geholfen hat. Die Gegner taten sich hier schwerer, so mein Eindruck.“

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