Böninghausen / Pichler am Freitagmorgen die Schnellsten
- Hauptkategorie: DTM Paket
- ADAC GT Masters
- 23. April 2026
- Cornelia Simon
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Das ADAC GT Masters steht in den Startlöchern für die Saison 2026. Mit einem vielversprechenden Fahrerfeld von 28 Fahrern aus 15 Ländern und vier Kontinenten und insgesamt sechs verschiedenen Marken präsentiert sich die GT3-Nachwuchsliga. Damit ist das ADAC GT Masters in dieser Saison international wie selten zuvor. Die ersten beiden Läufe der Saison 2026 werden vom 24. bis 26.04. in der Steiermark in Österreich auf dem Red Bull Ring ausgetragen. Zum ersten Mal in der Serienhistorie wird die Saison außerhalb Deutschlands starten. Das Feld ist bunt gemischt mit vielen neuen Gesichtern. 15 Fahrer starten erstmals eine volle Saison, davon zehn Rookies und vier Piloten, die in der Vergangenheit lediglich ein Rennwochenende bestritten haben.
Mit Ethan Brown (Liqui Moly Team Engstler Motorsport) ist erstmals ein Pilot aus Singapur im Teilnehmerfeld. Mit Storm Gjerdrum / Fabio Rauer (beide FK Performance Motorsport) geht das drittjüngste Fahrerduo in der Geschichte des ADAC GT Masters an den Start. Sie werden beim Saisonauftakt ein Durchschnittsalter von 18 Jahren, drei Monaten und 27 Tagen haben. Mit den Vize-Champions des Vorjahres, Tim Zimmermann / Leyton Fourie (beide FK Performance Motorsport) sowie den Zwillingen Sandro und Juliano Holzem (beide Schubert Motorsport), werden zwei Paarungen aus dem Vorjahr unverändert weiterfahren. Es sind neue Teams sowie neue Marken am Start.
Die Piloten verteilen sich auf insgesamt sieben Teams. Mit der aus der DTM bekannten Mannschaft Comtoyou Racing aus Belgien sowie HGL Racing werden gleich zwei neue Teams im ADAC GT Masters gegen die Etablierten um Top-Platzierungen kämpfen. Das Haupt Racing Team, der Sieger in Fahrer- und Teamwertung des Vorjahres, ist erneut mit drei Ford Mustang GT3 am Start. Erstmals setzen auch FK Performance Motorsport mit dem BMW M4 GT3 Evo und das Liqui Moly Team Engstler Motorsport mit dem Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 jeweils drei Fahrzeuge ein. Die österreichische Mannschaft von Razoon – more than Racing wird nach dem starken Einstieg im vergangenen Jahr nun zwei Porsche 911 GT3 R ins Rennen schicken.
ADAC GT Masters-Urgestein Schubert Motorsport ist wieder mit einem BMW M4 GT3 Evo am Start. Über die fest in die Serie eingeschriebenen Teilnehmer hinaus freut sich der ADAC über eine hohe Nachfrage von Gaststartern bei ausgewählten Events. Die zusätzlichen Teilnehmer werden das hochklassige Feld des ADAC GT Masters nochmals verstärken. Von den insgesamt sechs Rennwochenenden 2026 werden vier als Sprint-Events (Red Bull Ring, Zandvoort, Nürburgring und Hockenheimring) und zwei als Endurance-Veranstaltungen (Dekra Lausitzring und Salzburgring) ausgetragen.
Am Freitagmorgen um 9.05 Uhr begaben sich insgesamt 15 Fahrzeuge auf die 4,326 Kilometer lange Strecke um ihr 45 minütiges freies Training zu absolvieren. Die Positionen wechselten des öfteren. Am Schluss hatten sich dir Piloten von razoon – more than racing Colin Bönnighausen / Leo Pichler mit ihrem Porsche 911 GT3 Evo 2 in Szene setzen können. Sie hatten eine Zeit von 1:29,248 Minuten gefahren. Mit einem Abstand von 0,458 Sekunden nahmen Alain Valente / Massimiliano Cuccarese (Haupt Racing Team) mit ihrem Ford Mustang Rang zwei ein, gefolgt von den Gebrüdern Julian / Sandro Holzem (Schubert Motorsport) auf ihrem BMW M4 GT3 Evo. Niklas Kalus (Haupt Racing Team) der im Vorjahr schon mit von der Partie war und sich ein Cockpit mit Max Reis teilte belegte mit seinem neuen Teamkollegen Kiano Blum Rang neun. Leyton Fourie / Tim Zimmermann mussten sich zunächst mit dem siebten Platz zufrieden geben. Das Liqui Molly Gespann Ethan Brown / Tim Hütter und die Piloten von FK Performance Fabio Rauer / Storm Gjerdrum platzierten sich auf den Rängen elf zwölf und dreizehn.