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Zweiter Saisonsieg für Leon Köhler/Maxime Oosten - Rennen 2

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Bei strahlendem Sonnenschein aber kühlen Temperaturen nahmen die Fahrer ihren vierten Saisonlauf unter die Räder. Wie schon am Vortag funktionierte der fliegende Start ohne Probleme Simon Connor Primm/Jonas Greif gaben nun das Tempo vor und konnten beim Umschalten der Startampel ihre Pole-Position verteidigen. Die ersten drei versuchten sich bereits in der ersten Runde vom übrigen Feld zu lösen. Die Tabellenführer hatten bereits zwei Ränge gut gemacht. Nach der ersten Runde führten weiterhin Simon Connor Primm/Jonas Greif vor Salman Owega/David Schumacher und Mike David Ortmann/Denis Bulatov. Die Gebrüder Holzem erhielten eine Penalty Lap wegen nicht korrekter Startposition. Nach zwei Runden hatten sich Jonas Karklys/Pablo Schumm im Kiesbett eingegraben.

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Sofort schickte die Rennleitung das Safety Car hinaus um die Havaristen in aller Ruhe bergen zu können. Tom Kalender/Elias Seppänen hatten sich schon auf Rang elf gefahren. Zu dieser Zeit lagen Salman Owega/David Schumacher, Tim Zimmermann/Benjamin Hites und Finn Wiebelhaus/Jannes Fittje unter Beobachtung wegen Fehlstarts. Der Re-Start erfolgte nach sechs Runden und ging zu Gunsten der Führenden aus. Tim Zimmermann/Benjmin Hites und Finn Wiebelhaus/Jannes Fittje erhielten eine Penalty Lap. Auch die Führenden erhielten eine Penalty Lap. Danach lag man nur noch auf Rang vier. Mike David Ortmann/Denis Bulatov führten jetzt das Feld an, gefolgt von Maxime Oosten/Leon Köhler und Eduardo Coseteng/Gregory de Sybourg.

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Tom Kalender/Elias Seppänen lagen auf Rang acht und versuchten an Salman Owega/David Schumacher vorbeizukommen. Die ersten beiden hatten sich mit über zwei Sekunden vom übrigen Feld abgesetzt. Die Aston Martin Piloten hatten nichts zu lachen, denn der BMW übte mächtig Druck aus. Eduardo Coseteng/Gregory de Sybourg auf Platz drei führten weine Truppe von vier Fahrzeugen an. Im Verlauf der vierzehnten Runde konnten die BMW-Fahrer auf der Start und Zielgeraden sich neben den Aston Martin Piloten setzen und sie noch vor der ersten Kurve niederringen. Sie setzten sich auch direkt von ihren Verfolgern ab. Nach vierzehn Runden öffnete das Boxenzeitfenster. Vier Piloten kamen nun zum Fahrerwechsel herein.

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Unter ihnen waren auch die Zweitplatzierten Aston Martin Piloten. An der Spitze führten nun die beiden BMW`s von FK Performance mit den Piloten Maxime Oosten/Leon Köhler und Eduardo Coseteng/Gregory de Sybourg. Die Reihenfolge geriet nun erst einmal wieder durcheinander. Einen harten Kampf lieferten sich unterdessen Alain Valente/Jean-Luc D`Auria und David Schumacher/Salman Owega. In der 18. Runde konnten dann David Schumacher/Salman Owega ihre Kontrahenten niederringen und sich direkt absetzen. Diese bekamen es jetzt mit den Tabellenführern zu tun. Zu dieser Zeit mussten fünf Fahrer ihren Pflichtboxenstopp noch absolvieren. Nach 19 Runden hatten dann alle ihren Stopp hinter sich gebracht. Als die Reihenfolge wieder hergestellt war führten weiterhin Leon Köhler/ Maxime Oosten vor Denis Bulatov/Mike David Ortmann und Alexander Fach/Alexander Schwarzer.

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Die Pole-Setter waren nur auf Rang zehn unterwegs. Gregory de Sybourg/Eduardo Coseteng auf Platz acht hatten nichts zu lachen, denn der Druck der Tabellenführer wurde Runde um Runde stärker. Genauso erging es auch den Aston Martin Fahrern auf Platz zwei fahrend. Der Porsche hinter ihnen versuchte rundenlang sie in einen Fehler zu treiben. Kwanda Mokoena/Max Reis waren bei einem Überholversuch weit raus gekommen. Da sich Denis Bulatov/Mike David Ortmann und Alexander Fach/Alexander Schwarzer nicht einig waren, konnten Michael Kampfinger/Johannes Kampfinger und David Schumacher/Salman Owega näher herankommen. Zur gleichen Zeit stellten Kwanda Mokoena/Max Reis ihren Mercedes wegen eines Reifenschadens vorne rechts neben der Strecke ab.

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Es wurde jetzt Full Course Yellow angezeigt. Von alledem bekamen Leon Köhler/Maxime Oosten an der Spitze nichts mit, denn sie hatten einen Vorsprung von über sechs Sekunden herausgefahren. Kurze Zeit später konnte das Rennen wieder im Renntempo weiter gehen. Denis Bulatov/Mike David Ortmann waren bis auf Rang fünf zurückgefallen. Platz zwei und drei nahmen nun Alexander Fach/Alexander Schwarzer und David Schumacher/Salman Owega ein. Mit aufgeblendeten Scheinwerfern waren unterdessen die Tabellenführer unterwegs. Bei noch acht Minuten zu fahrender Zeit wurde erneut Full Course Yellow angezeigt. In der Schlussphase lieferten sich Jonas Greif/Simon Connor Primm mit Nico Hantke/Chander Hull einen harten Kampf um Position dreizehn.

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In den letzten zwei Minuten des Rennen hatten Elias Seppänen/Tom Kalender es endlich geschafft an Gregory de Sybourg/Eduardo Coseteng vorbei zugehen. Leon Köhler/Maxime Oosten wurden nach 35 Runden als Sieger mit einem Vorsprung von über vier Sekunden abgewunken. Hinter ihnen kamen Alexander Fach/Alexander Schwarzer ins Ziel, gefolgt von David Schumacher/Salman Owega. Die Tabellenführer wurden auf Platz acht gewertet.

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In der Meisterschaft führen weiterhin Tom Kalender/Elias Seppänen mit 84 Punkten vor Leon Köhler/Maxime Oosten mit 77 und Finn Wiebelhaus/Jannes Fittje mit 57 Punkten. Elias Seppänen liegt in der Road to DMT Champion 2024 mit 92 Zähler auf Rang eins, gefolgt von Maxime Oosten mit 91 und Tom Kalender mit 87 Zähler. Den ersten Platz im ADAC GT Masters Silver Cup belegen Elias Seppänen/Tom Kalender mit 85 Punkten. Dahinter liegen Maxime Oosten/Leon Köhler mit 77 und Finn Wiebelhaus/Jannes Fittje mit 58 Punkten. Mit 112 Zähler belegen Alexander Schwarzer/Alexander Fach in der Pro-AM-Wertung Rang eins. Haupt Racing Team hat in der Team-Wertung mit 105 Zähler die Nase vorne. Platz zwei und drei nehmen FK Performance Motorsport mit 95 und Landgraf Motorsport mit 78 Zähler ein.     

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Maxime Ooosten (FK Performance Motorsport): „Vor heimischer Kulisse zu gewinnen, ist ein fantastisches Erlebnis. Dazu konnten wir den Rückstand auf die Tabellenführer verkürzen. Ich bin mega happy.“

Leon Köhler (FK Performance Motorsport): „Ein perfekter Abschluss. Nach den Schwierigkeiten zu Beginn des Wochenendes freue ich mich über diesen Erfolg umso mehr.“

Alexander Schwarzer (FACH AUTO TECH): „Ich bin völlig überwältigt. Als ich am Kommandostand sah, dass wir so weit vorne liegen, war ich total nervös. Die Freude nach der Zieldurchfahrt war riesig.“

David Schumacher (Haupt Racing Team): „Durch die Strafe haben wir einige Plätze verloren, die wir uns im weiteren Rennverlauf zum Großteil zurück erkämpfen konnten. Natürlich wären wir gerne weiter vorne angekommen, aber am Ende können wir mit dem Ergebnis zufrieden sein.“

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Provided by Swen Wauer