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Erster Sieg für Rene Rast in der DTM

Zum ersten Mal in diesem Jahr betritt die DTM vom 16. bis 18. Juni internationalen Asphalt. Auf dem Hungaroring stehen die Rennen Nummer fünf und sechs auf dem Plan. Nach 1988, 2014 und 2016 ist die renommierte Tourenwagenserie zum vierten Mal in Budapest zu Gast. Im Fokus stehen der Führende der Gesamtwertung, Lucas Auer im Mercedes-AMG, sowie sein engster Verfolger, der Audi-Pilot Jamie Green. Der 22-jährige Mercedes-AMG-Pilot führt die Wertung mit 69 Punkten an, 16 Zähler vor Audi-Pilot Jamie Green, der die anderen beiden Rennen gewinnen konnte. Der Brite wird am Mittwoch 35 und ist ein großer Fan des Hungarorings. „Die Strecke zählt für mich zu den größten Herausforderungen im Rennkalender. Aufgrund der vielen Kurven und kurzen Geraden muss man ständig bremsen und direkt wieder beschleunigen. Es gibt keinen Abschnitt, in dem man das Lenkrad locker halten kann, man hat keine Zeit, um nachzudenken, so Jamie Green.“

Der 4,381 Kilometer lange Hungaroring gilt als anspruchsvolle Strecke. Die Fahrer erwartet in der Tat ein Streckenverlauf, der ihre Grenzen auslotet. Zahlreiche langsame Kurven machen das Überholen zu einer kniffligen Aufgabe. Langsam ist es am Hungaroring an mehreren Stellen. Kurve eins und zwei werden jeweils im zweiten Gang genommen, gleiches gilt für die Schikane. Spannend wird es in den Kurven vier und elf, jeweils im vierten Gang bei rund 160 km/h, einmal nach links, einmal nach rechts. In diesen Passagen wirkt die höchste Querbeschleunigung. Und diese Passagen erwischt man besser präzise, denn ein Fehler im Kurvengeschlängel des „flachen Tellers“ rächt sich. Diesen Beinamen erhielt der Hungaroring aufgrund seiner Topografie. Die beste Gelegenheit zum Überholen bietet sich am Ende der langen Start-Ziel-Geraden, beim Anbremsen aus ca. 250 km/h, bevor die Strecke scharf nach rechts abknickt.

Im Moment läuft für den Österreicher Lucas Auer und den Briten Jamie Green alles optimal. Vor dem ersten Auslandsstopp in 2017 ist für „Luggi“ alles rosarot: zwei Siege auf zwei verschiedenen Rennstrecken und in allen vier Rennen in die Punkte gefahren. Lucas Auer stapelt dennoch tief: „Wir haben bisher vier von achtzehn Rennen gefahren. Davon konnte ich zwei gewinnen, was an sich ja schon ein Wahnsinn ist. Budapest ist eine coole Stadt und hat eine coole Rennstrecke. Die letzten Rennen waren für uns hier aber nicht einfach. Allerdings müssen wir abwarten, wie es in diesem Jahr mit dem neuen Reglement und den Reifen aussieht. Ich werde wie immer 100 Prozent geben und dann warten wir ab, was dabei herauskommt.“

BMW liegt nach vier Rennen noch hinter den Erwartungen zurück. Timo Glock ist als Achter mit 25 Punkten bester Fahrer des Münchner Herstellers. In der Markenwertung liegt BMW bereits 123 Punkte hinter Mercedes und 113 hinter Audi. Titelverteidiger Marco Wittmann fährt als Gesamtelfter der Musik derzeit hinterher. „Es war ein schwieriger Start für uns. In Hockenheim habe ich aber mehr Punkte mit heimgenommen als letztes Jahr. Wir müssen jetzt kämpfen, um uns wieder nach vorne zu fahren“, unterstreicht der BMW-Werksfahrer.

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