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Amtierender Meister sammelt wichtige Punkte

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Mit 31 Sportwagen von acht Herstellern werden die Karten jetzt neu gemischt. Nach dem bisher spannendsten Jahr der Seriengeschichte sucht das ADAC GT Masters die Champions 2019. Beim Saisonauftakt in Oschersleben vom 26. bis 28. April zeigt sich, wer die Winterpause optimal genutzt hat und wem der beste Start in die neue Saison gelingt. Siegkandidaten gibt es viele: 19 Teams mit Supersportwagen von Aston Martin, Audi, BMW, Corvette, Ferrari, Lamborghini, Mercedes-AMG oder Porsche treten zu den ersten zwei Saisonrennen an.

Dass die Leistungsdichte im ADAC GT Masters auch in diesem Jahr wieder hoch sein wird, deutete sich bereits beim Vorsaisontest an. Mit Audi, Porsche, Corvette und Ferrari gelang vier der acht vertretenen Marken in den sechs Testsessions mindestens eine Bestzeit. Wie schwierig eine Prognose für den Auftakt ist, zeigt auch der Blick in die Siegerliste der Strecke bei Magdeburg. In den vergangenen acht Rennen haben dort Fahrzeuge von sieben verschiedenen Herstellern gewonnen. Die Unberechenbarkeit unterstreichen auch die Erfolge von Serienneulingen in Oschersleben. So gelang Luca Ludwig 2009 ein Doppelsieg, 2014 gewann Kelvin van der Linde als bis heute jüngster Fahrer einen Lauf der "Liga der Supersportwagen" und im vergangenen Jahr waren unter den vier Siegern gleich drei Rookies.

Zuversichtlich für den Saisonauftakt ist Titelverteidiger Robert Renauer. Mit Porsche-Carrera-Cup-Champion Thomas Preining hat der Bayer einen neuen Teamkollegen, der beim Vorsaisontest mit einer Bestzeit im neuen Porsche 911 GT3 R bereits einen vielversprechenden Eindruck hinterlassen hat. Hoch motiviert ist auch Mercedes-AMG-Pilot Maximilian Götz (Mann-Filter Team HTP). 2018 hatte er bis zum Saisonfinale Titelchancen, belegte aber nach zwei Kollisionen nur den vierten Gesamtrang. In diesem Jahr soll endlich der zweite Titel nach 2012 her.

"Ich war seitdem mehrmals nah dran, aber es hat am Ende nicht ganz gereicht. Jetzt greife ich wieder an. Wir haben uns gut auf die Saison vorbereitet, mit uns muss man wieder rechnen", sagt Götz, der sich einen Mercedes-AMG GT3 erstmals mit Indy Dontje teilt. "Beim Saisonauftakt sind wir nicht die Favoriten, aber wir wollen in die Top Fünf fahren. Wir haben beim Test gesehen, dass wir auf Longruns gut sein sollten." Im Mittelpunkt des Interesses wird auf Deutschlands nördlichster Rennstrecke auch Teamkollege Fabian Vettel stehen. Der jüngere Bruder des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Sebastian Vettel debütiert in Oschersleben in der "Liga der Supersportwagen".

Ebenfalls viel beachtet werden wird in Oschersleben das Debüt der beiden Aston Martin Vantage GT3, mit denen die britische Marke in das ADAC GT Masters zurückkehrt. Aston-Martin-Werksfahrer Maxime Martin stapelt jedoch noch tief: "Im Grunde ist alles möglich. Aber wir müssen realistisch betrachten, dass das ADAC GT Masters weitgehend Neuland für uns ist, nicht zuletzt auch unser Aston Martin Vantage GT3. Eine Platzierung in den Punkterängen sollte ein realistisches Ziel sein."

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