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Vom 21. bis 23. Juli bestreiten die Protagonisten der ADAC GT Masters ihre Rennen sieben und acht wiederum im Ausland. Diesmal geht es auf den Dünenkurs im niederländischen Badeort Zandvoort. Als Tabellenführer reisen hier Jules Gounon/Daniel Keilwitz mit 80 Punkten an vor Ricky Collard/Philipp Eng mit 61 und Robert Renauer/Sven Müller mit 46 Punkten. Mit dem Dünenkurs in Zandvoort steht eine der bei Fahrern und Teams beliebtesten Strecken im Kalender der „Liga der Supersportwagen“ an. Schnelle und anspruchsvolle, teilweise nicht einsehbare Kurven sowie Höhenunterschiede – die 4,307 Kilometer lange und bereits 1948 eingeweihte Strecke hat trotz Umbauten ihren ursprünglichen Charakter bewahrt und begeistert immer noch die Piloten.

Mit Indy Dontje (Mercedes-AMG Team HTP Motorsport), Nicky Catsburg (BMW Team Schnitzer) und Renger van der Zande (Callaway Competition) starten drei Lokalmatadore an diesem Wochenende in Zandvoort im ADAC GT Masters. Die drei Niederländer haben sich für den vierten Lauf der „Liga der Supersportwagen“ viel vorgenommen. Renger van der Zande springt für Daniel Keilwitz beim vierten Rennwochenende ein. Der ehemalige DTM-Pilot Renger van der Zande startet bei den beiden Rennen an der Nordseeküste gemeinsam mit Jules Gounon in der Corvette C7 GT3-R von Callaway Competition. Daniel Keilwitz muss das Rennen in den Niederlanden auslassen, um sich von den Folgen eines Unterschenkelbruchs zu erholen, den er sich im Juni bei Testfahrten in Spa zugezogen hat.

Bild: FW

"Ich wünsche Daniel eine schnelle Genesung. Natürlich würde ich gerne unter anderen Umständen in das ADAC GT Masters zurückkehren. Als Niederländer ist es toll, wenn man direkt vor der Haustür starten kann - vor allem, da ich in Amsterdam lebe", so van der Zande, der 2014 und 2015 auf dem Nürburgring Gaststarts im ADAC GT Masters absolvierte und dabei einen Podestplatz holte. "Ich werde die Corvette in Zandvoort erstmals fahren. Ich bin schon sehr gespannt. Das Fahrzeug sieht sehr beeindruckend aus. Mein Ziel für das Wochenende ist einfach: Ich will einen guten Job machen und Jules Gounon helfen, die Tabellenführung zu verteidigen."

Bild: CS

Daniel Keilwitz wird in Zandvoort ebenfalls vor Ort sein und die Mannschaft von Callaway Competition unterstützen. Der ADAC GT Masters-Champion von 2013 hat die im zweiten Jahr eingesetzte Corvette C7 mitentwickelt und zusammen mit Gounon bisher vier Rennen mit dem US-Sportwagen gewonnen. "Meine Beinoperation ist gut verlaufen und ich mache jeden Tag Fortschritte", so Keilwitz. "Das Ziel ist, dass ich Anfang August am Nürburgring wieder in das Cockpit zurückkehre. Mit Renger van der Zande hat das Team einen sehr guten Ersatzmann gefunden. Er hat viel Erfahrung mit den unterschiedlichsten Rennwagen und sollte sich daher schnell auf die Corvette einstellen können. Und als Lokalmatador kennt er Zandvoort wirklich gut."

Indy Dontje bestreitet in diesem Jahr seine erste Saison in der „Liga der Supersportwagen“. Sein bisher bestes Rennergebnis ist ein vierter Platz im knallgelben Mercedes-AMG GT3, den er sich mit Marvin Kirchhöfer teilt. Ebenso wie der Deutsche kommt Dontje aus der ADAC Formelschule und gewann Rennen im ADAC Formel Masters. „Ich bin mit dem bisherigen Saisonverlauf ganz zufrieden“, so der Niederländer. „Marvin und ich haben gezeigt, dass wir schnell sind. Leider haben kleine Fehler und etwas Pech bisher einen Podestplatz verhindert. Es wäre natürlich toll, wenn mir dies in Zandvoort gelingen würde. Der Kurs wurde für 2017 fast komplett neu asphaltiert. Nur die letzte Kurve ist so geblieben. Mal sehen, wie sich das auswirkt. Aber eigentlich sollte der Kurs dem Mercedes-AMG liegen. Ich freue mich auf mein Heimspiel, auch weil es eine wirklich coole Strecke ist. Es gibt sehr viele schnelle und teilweise auch blinde Kurven und nur eine relativ kurze Gerade. Nur an wenigen Stellen kann man sich daher etwas ausruhen. Ich kenne Zandvoort sehr gut, da ich dort schon oft als Instruktor gearbeitet habe.“

Nicky Catsburg startet in Zandvoort im BMW M6 des BMW Team Schnitzer an der Seite des Tabellenzweiten Philipp Eng. Der eigentliche Teamkollege des Österreichers, der BMW-Junior Ricky Collard, wird am Wochenende bei der DTM in Moskau vor Ort sein, um im Rahmen seiner Ausbildung Einblicke in die Abläufe eines DTM-Wochenendes zu erhalten. Gleichzeitig bekommt er die Gelegenheit, das BMW-DTM-Renntaxi zu fahren. Catsburg absolvierte bisher zwei Rennen im ADAC GT Masters: 2015 startete er ebenfalls in Zandvoort, damals jedoch in einem Lamborghini Gallardo, und wurde einmal Zweiter.

Bild: FW

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