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Frederik Vesti beim zwölften Lauf ganz oben auf dem Treppchen

Wer wird Halbzeitmeister der ADAC Formel 4? Bleibt Juri Vips (Prema Powerteam) ganz vorne? Zieht Verfolger Felipe Drugovich (Van Amersfoort Racing) vorbei oder springt ein ganz anderer Pilot an die Spitze? Das vierte Rennwochenende der Highspeedschule des ADAC finden vom 07. bis 09. Juli in Oschersleben statt. In Oschersleben fährt die ADAC Formel 4 mit der ADAC TCR Germany im Rahmenprogramm der TCR International Series, und die Motorsport Arena feiert ihr 20-jähriges Jubiläum mit einem großen Fest.

Als Spitzenreiter und mit dem Gefühl, schon einmal in Oschersleben gewonnen zu haben, kehrt Juri Vips in die Motorsport Arena zurück. Der Este stand beim Saisonauftakt Ende April gleich im ersten Rennen ganz oben auf dem Treppchen, am Red Bull Ring ließ er den nächsten Sieg folgen. Überhaupt punktet Vips derzeit vor allem mit seiner Konstanz, nur im dritten Rennen am Lausitzring blieb er ohne Zähler. "Ich blicke den Rennen in Oschersleben mit großen Erwartungen entgegen, vor allem, weil ich schon zu Saisonbeginn hier sehr erfolgreich war, und hoffe, dass wir dort weitermachen, wo wir in Österreich aufgehört haben", sagt Vips: "Das Niveau der Fahrer ist ungemein hoch. Jedes Wochenende muss man Höchstleistung bringen, um dort mitzuhalten."

Dennoch gibt sich der 16-Jährige, der mit 119 Punkten ganz vorne liegt, noch längst nicht zufrieden. Verbesserungspotenzial hat er vor allem beim Qualifying ausgemacht. Denn Vips weiß: "Man kann sich in diesem Jahr wirklich kaum Fehler leisten, die sind teuer." Nutznießer eines möglichen Vips-Fehlers wäre nämlich Felipe Drugovich, der mit 102 Punkten nur 17 Zähler hinter dem Esten auf Rang zwei liegt. Der Brasilianer, der schon in seinem Rookie-Jahr 2016 für Neuhauser Racing für Furore sorgte, hat bei Van Amersfoort den nächsten Schritt nach vorne geschafft und träumt nun vom Titel. Sein niederländisches Team hat bereits bewiesen, dass es konstant schnell ist und Champions stellen kann: 2016 sicherte sich Van Amersfoort-Pilot Joey Mawson den Titel.

Drugovich hat wie Vips bereits zwei Rennen gewonnen - damit sind die beiden die einzigen Piloten, die in diesem Jahr bereits zweimal ganz oben auf dem Treppchen standen. Erster Verfolger des Spitzenduos ist der formstarke Marcus Armstrong (Prema Powerteam) mit 90 Punkten. Der "Kiwi" hatte in Österreich seinen ersten Sieg überhaupt in der ADAC Formel 4 gefeiert und stand in allen drei Rennen auf dem Podium. "Oschersleben ist ein sehr technischer Kurs, den ich gerne fahre. Weil die Abstände in den vergangenen Rennen sehr gering waren, muss man konzentriert bleiben, um weiter vorne mitzufahren", sagt Armstrong.

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